Neu-Heiligenroderin holt Ranglisten-Bronze

Jessica Boy führt sich gleich gut ein

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Jessica Boy

Heiligenrode - Überzeugender Auftritt der Tischtennis-Delegation des Diepholzer Kreises bei der jüngsten Bezirksrangliste in Hameln: Bei den Herren schlug sich der Stuhrer Florian Krabbe (vertrat den verhinderten Kreisranglistensieger Jan Grashoff) als Elfter ausgesprochen wacker, und in der Damen-Konkurrenz reichte es sogar zu Edelmetall.

Bronze ging hier an den Heiligenroder Neuzugang Jessica Boy, die Teamkollegin Denise Kleinert überraschend auf Rang vier verwies.

Kein Wunder, dass sich Kleinerts Freude über den „Blechplatz“ in Grenzen hielt: „Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden, aber natürlich wäre ich lieber mit einer Medaille im Gepäck nach Hause gefahren. Im Idealfall mit der Silbermedaille, dann hätte ich das Ticket zur Landesrangliste in der Tasche gehabt. Aber so gehen Jessica und ich wohl leer aus. Mit einem Verfügungsplatz rechne ich nicht.“

Vorwürfe musste sich Kleinert allerdings nicht machen. Zwar scheiterte sie in der Vorrunde glatt mit 0:3 an der späteren Siegerin Madlin Heidelberg (Hannover 96), doch ansonsten hielt sie ihre Konkurrentinnen lange Zeit souverän in Schach. Auch Boy biss sich im Heiligenroder Duell an Kleinert die Zähne aus und hatte so zu diesem Zeitpunkt nach ihrer Pleite gegen Heidelberg bereits eine Schlappe mehr auf dem Buckel. Damit fehlte Kleinert „nur“ noch ein Sieg gegen die Hannoveranerin Jacqueline Presuhn, um die Rangliste als bärenstarke Zweite abzuschließen.

Zunächst sah es auch genau danach aus: Geschickt hatte Kleinert ihr Spielsystem von Angriff auf Abwehr umgestellt, ging schnell mit 2:1-Sätzen in Front und benötigte im vierten Durchgang beim Stand von 10:7 nur noch ein Pünktchen, um sich das Landesranglisten-Ticket zu schnappen. Doch Pustekuchen: Presuhn wehrte alle drei Matchbälle ab und triumphierte anschließend im Entscheidungssatz. Noch unglücklicher für Kleinert: Zwar unterlag Presuhn noch knapp gegen Boy, schlug dafür aber Heidelberg. Konsequenz: Aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses rutschte Kleinert auf Rang vier, während Heidelberg vor Presuhn (Beide mit nur einer Niederlage) und Boy im Ziel einlief. „Schade, wenn ich Presuhn packe, dann war es ein super Turnier. So ärgere ich mich schon etwas“, seufzte Kleinert.

Mehr Grund zur Freude hatte da schon Florian Krabbe bei den Herren. Als klarer Außenseiter ins Rennen gegangen, verblüffte der Stuhrer die Konkurrenz mit Auftaktsiegen über Aimé Lungela sowie Oiver Apel und schrammte nur hauchdünn an den Rängen 1-6 vorbei. Erst in den Platzierungsspielen um die Ränge 7-12 ging Krabbe etwas die Luft aus. Doch auch der abschließende elfte Platz konnte sich absolut sehen lassen.

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