Nele Riemenschneiders Jahr ist gespickt mit Medaillen: Fünf Mal Bezirksmeisterin, zwei Mal Landesmeisterin

Großvater als Talententdecker

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Nele Riemenschneider fühlt sich besonders auf den 50-Meter-Bahnen zu Hause. Denn die starke Rücken- und Schmetterlingsschwimmerin räumt ein: Bei der Wende gibt es noch Verbesserungspotenzial.

Weyhe - Schwimmen gelernt hat Nele Riemenschneider, als sie vier Jahre alt war. Von Anfang an hat sie sich im Wasser sehr wohl gefühlt und großen Spaß an dieser Sportart gehabt. Das ist eigentlich kein Wunder, denn sie ist gewissermaßen erblich vorbelastet: Ihr Großvater, Helmut Wolf, ist ebenfalls ein begeisterter Wassersportler und im Raum Weyhe seit mehr als vierzig Jahren Tausenden von Menschen als DLRG-Schwimmlehrer bekannt, denen er im Freibad Am Neddernfeld das Schwimmen beigebracht hat. Eine seiner Schülerinnen war auch seine Enkelin Nele. Gleich nach der erfolgreichen Teilnahme am Schwimmkurs trat diese dem Weyher SV bei, dem sie bis heute angehört.

Als Siebenjährige nahm Nele an ihrem ersten Wettkampf in Bremen-Grohn teil. Drei Mal sprang sie bei dem dortigen „Minis-Meeting“ als Freistil-, Brust- und Rückenschwimmerin ins Wasser und erkämpfte sich mit ihren Sprints über die 25-Meter-Strecken ihre ersten Goldmedaillen. Unzählige Auszeichnungen sind seitdem in Form von Medaillen, Titeln und Pokalen zu ihrer Trophäensammlung hinzugekommen. Heute gehört die fast 18-Jährige zu den erfolgreichsten Wassersportlerinnen des Kreisschwimmverbandes. Die größten Erfolge hat sie als Rücken- und Schmetterlingsschwimmerin. Sie gehört zu den wenigen Sportlerinnen, die lieber auf der 50- als auf der 25-Meter-Bahn durchs Wasser sausen. „Ich bevorzuge die Fünfzig-Meter-Bahn, denn ich kann nicht so gut wenden“, lautet ihre Erklärung.

Das zu Ende gehende Jahr ist von zahlreichen Triumphen gespickt. Auf Einladungs- und Vergleichsschwimmfesten war sie ebenso erfolgreich wie bei offiziellen Wettkämpfen auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und sogar norddeutscher Ebene. Im März sackte sie bei den Kreismeisterschaften im Sulinger Hallenbad allein fünf Titel als frisch gebackene Kreismeisterin ein, im Herbst kamen bei den Kreissprintmeisterschaften nochmal drei Titel hinzu. Bei Bezirksmeisterschaften belegte sie insgesamt fünf Mal den ersten Platz des Jahrgangs 1998.

Besonders gut in Erinnerung hat die Weyherin ihre Teilnahme an den Landesmeisterschaften, die im Mai im Stadionbad der Landeshauptstadt ausgetragen wurden. Sechs Strecken legte sie hier deutlich schneller zurück als jemals zuvor und sammelte sechs Medaillen ein: Über 100 Meter Schmetterling und 200 Meter Rücken war sie die Jahrgangsschnellste, über 50 Meter Rücken schwamm sie zu Silber, drei Bronzemedaillen holte sie über 200 und 400 Meter Freistil sowie über 50 Meter Schmetterling.

Aber nicht nur als Einzelkämpferin ist die angehende Kauffrau für Büromanagement unterwegs – viel Spaß macht es ihr auch, als Staffelmitglied ihr Bestes zu geben, wie zum Beispiel bei dem Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen, der auf Bezirksebene in Hildesheim über die Bühne ging. Mit acht Starts trug sie zum guten Ergebnis des Weyher Teams bei, das in der Endabrechnung einen guten Platz im Mittelfeld belegte. „Wir waren eine tolle Gruppe, haben uns gegenseitig unterstützt und uns gemeinsam über unseren Erfolg gefreut“, erinnert sie sich gerne an die erlebnisreichen Stunden.

mme

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