Kleinert scheitert bei Tischtennis-Damen-Landesmeisterschaft an Regionalliga-Akteurin Kleemiß

Nele Puls im Viertelfinale gestoppt

Freute sich über den Einzug ins Viertelfinale: Nele Puls vom Tischtennis-Oberligisten TSV Heiligenrode. ·
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Freute sich über den Einzug ins Viertelfinale: Nele Puls vom Tischtennis-Oberligisten TSV Heiligenrode. ·

Heiligenrode - Großer Erfolg für den Tischtenniskreis Diepholz: Bei der Damen-Landesmeisterschaft in Westercelle zeigten sowohl Denise Kleinert als auch Nele Puls (beide vom Oberligisten TSV Heiligenrode) äußerst ansprechende Leistungen und überstanden als Zweite die Gruppenphase.

Allerdings hing ihr Weiterkommen am seidenen Faden. Beide waren auf Schützenhilfe im letzten Match angewiesen. Da jedoch Maren Hanke (Spvg. Oldendorf) und Jacqueline Presuhn (VfL Oker) mitspielten, durften sich Kleinert und Puls als jeweilige Gruppenzweite über den Einzug ins Achtelfinale freuen.

Pech für Kleinert dann aber, dass sie bereits in der Runde der letzten 16 ausgerechnet auf ihre alte Neuhauser Teamkollegin Linda Kleemiß traf. „Die kennt mich ziemlich gut. Deshalb habe ich gegen sie zuletzt kaum noch gewonnen“, seufzte die Heiligenroder Spitzenspielerin. Auch diesmal hatte Kleemiß am Ende knapp die Nase vorn. Kleinert verlangte der favorisierten Regionalliga-Akteurin zwar alles ab, scheiterte aber mit 1:4. Trotzdem fiel ihr Fazit positiv aus: „Linda ist mit ihren kurzen Noppen unheimlich schwer zu spielen. Ich habe mich gut verkauft. Mit etwas mehr Glück wäre vielleicht sogar eine Überraschung möglich gewesen.“

Für diese sorgte dann jedoch Teamkollegin Puls. Auch sie traf in Janna Schumacher vom MTV Tostedt II auf eine Regionalliga-Spielerin, warf diese aber im Gegensatz zu Kleinert zur allgemeinen Verblüffung aus dem Wettbewerb. „Seitdem ich mit kurzen Noppen auf der Vorhand spiele, läuft es richtig gut. Das war eine tolle Partie gegen Janna“, strahlte die 16-Jährige nach ihrem 4:3-Coup.

Doch nun wartete im Viertelfinale ein noch härterer Brocken auf Puls. Ausgerechnet Linda Kleemiß sollte auch für den TSV-Youngster Schicksal spielen. Ähnlich wie Kleinert hielt Puls das Match zwar über weite Strecken ausgeglichen, musste am Ende jedoch ebenfalls mit 1:4 passen.

16-Jährige freut sich

über ihren Erfolg

Die gute Laune ließ sich die Heiligenroderin davon allerdings nicht verderben: „Der Viertelfinaleinzug ist für mich ein toller Erfolg. Lindas Sieg geht in Ordnung. Sie kontert einfach sicherer als ich.“

Mehr als über ihr Einzel-Ausscheiden ärgerte sich Nele Puls da schon über den Knockout im Doppel an der Seite von Denise Kleinert: „Wir hatten im Viertelfinale gegen Sewöster/Presuhn durchaus unsere Chancen. Leider konnten wir da nicht unser bestes Tischtennis abrufen und haben 1:3 vergeigt. Echt schade. Eine Medaille wäre möglich gewesen.“ · drö

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