Dafür Gold im Doppel mit Denise Kleinert

Nele Puls scheitert haarscharf im Finale

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Gold im Doppel mit Denise Kleinert, Silber im Einzel: Nele Puls qualifizierte sich ebenso für die Landesmeisterschaften wie Teamkollegin Kleinert und die Diepholzerin Jennifer Beckmann.

Heiligenrode - Famoser Auftritt der Diepholzer Vertreter bei der jüngsten Tischtennis-Bezirksmeisterschaft in Sulingen: In Jennifer Beckmann (SG Diepholz) sowie dem Heiligenroder Verbandsliga-Duo Nele Puls/Denise Kleinert qualifizierten sich drei gleich Spielerinnen für die anstehenden Landesmeisterschaften und räumten zudem auch noch dreimal Edelmetall ab.

Über Gold durften sich dabei Puls/Kleinert freuen, die im Doppelhalbfinale erst Beckmann und ihre Partnerin Nathalie Jokisch (TV Jahn Rehburg) aus dem Weg räumten und anschließend im Endspiel dem Hannoveraner Duo Tabea Braatz/Jaqueline Presuhn ebenfalls keine Chance ließen. Entsprechend groß war die Freude bei Kleinert: „Nele und ich spielen ja nur bei Turnieren zusammen. Dafür war das eine richtig gute Leistung. Wir harmonieren toll zusammen.“

Auch mit ihrem Abschneiden im Einzel konnte Kleinert bestens leben: „Das Ticket für die Landesmeisterschaft hatte ich ja durch den Viertelfinaleinzug bereits in der Tasche. Deshalb ist die klare Dreisatzniederlage gegen Braatz auch nicht so tragisch für mich. Das junge Mädel hat einfach super gespielt und verdient gewonnen.“

Zum gleichen Fazit dürfte auch Beckmann gekommen sein, die in der Runde der letzten Acht ebenfalls deutlich an Presuhn scheiterte.

Wesentlich besser lief es hingegen für Puls, die nur haarscharf am Bezirksmeister-Titel vorbeischrammte. Mit 2:1 Sätzen und 8:5 im vierten Durchgang lag Heiligenrodes Spitzenspielerin im Finale gegen Madlin Heidelberg (Hannover 96) schon in Front, um doch noch hauchdünn zu unterliegen. „Schade, Nele hatte Heidelberg eigentlich voll auf der Pfanne“, fühlte Kleinert mit ihrer Teamkollegin.

Während die Diepholzer Damen also einmal mehr in bärenstarker Manier auftrumpften, blieb für die Herren erneut nur die Statistenrolle übrig. Weder Michael Stumpe (TuS Barenburg/1. Bezirksklasse) noch Tristan Finke (TSV Schwaförden/2. Bezirksklasse) überstanden im hochkarätig besetzten Feld die Gruppenphase, sammelten aber dabei zumindest wertvolle Erfahrungen.

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