Heiligenrodes Tischtennis-Damen starten mit 7:7 gegen Werder / Brutale 0:8-Abfuhr in Tostedt

Nele Puls rettet einen Punkt

Ein Sieg im Einzel, ein Erfolg im Doppel mit Denise Kleinert: Mehr war für Ricarda Hubert nicht zu holen.

Kreis-Diepholz - HEILIGENRODE (drö) · . Suboptimaler Auftakt für die Tischtennis-Damen des TSV Heiligenrode in der Oberliga: Zwar erkämpfte sich das Kreisteam gegen den SV Werder Bremen ein respektables 7:7, doch einen Tag später gingen die Heiligenroderinnen beim MTV Tostedt III mit 0:8 unter.

TSV Heiligenrode - SV Werder Bremen 7:7: „Im Endeffekt müssen wir uns über den Punkt freuen. Wir hatten die Niederlage ja bereits vor Augen“, nahm TSV-Topspielerin Denise Kleinert lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Dabei hatte es bis zum Zwischenstand von 3:3 sogar nach einem Heiligenroder Erfolg ausgesehen. Zwei erhoffte Siege im oberen Paarkreuz – und Bremen wäre wohl der Zahn gezogen worden. Während Melanie Schneider mit einem Viersatztriumph über Marija Curic auch ihre Pflicht erfüllte, zog Kleinert im Spitzeneinzel gegen Julia Maier knapp den Kürzeren. Diese unglückliche Schlappe zum 4:4-Zwischenstand verunsicherte die Gastgeberinnen. In den nächsten vier Einzeln gelang es nur Neuzugang Nele Puls, in die Werderaner Phalanx einzubrechen. Heiligenrode stand nun mit dem Rücken zur Wand, zog den Kopf aber noch aus der Schlinge. Erst verkürzte Schneider mit einem souveränen Viersatzerfolg gegen Birte Grensemann den Rückstand auf 6:7, und anschließend düpierte Puls zur allgemeinen Verblüffung die Bremer Nummer zwei, Curic, zum 7:7-Endstand.

MTV Tostedt III - TSV Heiligenrode 8:0: Da Tostedt in Bestbesetzung antrat, galt Heiligenrode von Beginn an als krasser Außenseiter. Trotzdem hatte sich das TSV-Quartett sicher wesentlich mehr erhofft als diese brutale Nullnummer. Ein Ehrenpunkt wäre auch verdient gewesen, doch dem Kreisteam fehlte teilweise das letzte Quäntchen Glück. So scheiterten Schneider/Puls und Kleinert/Hubert jeweils in fünf Sätzen, und im Einzel hatten Nele Puls sowie Ricarda Hubert ebenfalls nach fünf Durchgängen das Nachsehen. Puls verspielte hierbei gegen Sarah Behrens einen 5:1-Vorsprung im Entscheidungssatz. „Abwehrbollwerk“ Hubert reichten gegen Johanne Niepel selbst zwei Matchbälle nicht zum Sieg. So blieb´s am Ende bei einer 0:8-Klatsche, die den Heiligenroder Träumen von der Vizemeisterschaft einen schweren Dämpfer versetzte.

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