Heiligenrode nur 7:7 gegen Tostedt II

Nele Puls ist nicht zu ersetzen

Ersatzspielerin Bianca Blanken ging leer aus. ·
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Ersatzspielerin Bianca Blanken ging leer aus. ·

Heiligenrode - Bitterer Rückschlag für den TSV Heiligenrode im Kampf um die Vizemeisterschaft in der Tischtennis-Oberliga der Damen: Beim MTV Tostedt II kam das ersatzgeschwächte Kreisteam nicht über ein 7:7 hinaus und weist so mittlerweile einen Minuszähler mehr als der Tabellenzweite Spvg.

Oldendorf auf. Für Heiligenrodes Nummer zwei Denise Kleinert jedoch kein Grund, die Flinte bereits in Korn zu werfen: „Noch geben wir nicht auf. Vielleicht glückt uns ja Sonntag beim Klassenprimus Torpedo Göttingen eine Überraschung. Dann hätten wir am letzten Spieltag ein Endspiel gegen Oldendorf.“

Durchaus möglich angesichts der momentanen Heiligenroder Form. Denn: Selbst ohne Spitzenspielerin Nele Puls (schrieb zeitgleich eine wichtige Abiturklausur) schrammten die Gäste nur höchst unglücklich am Sieg vorbei. Nach verteilten Doppeln sorgte die ins obere Paarkreuz aufgerückte Melanie Schneider mit einem Viersatz-Coup über Tostedts Nummer eins Madlin Heidelberg für ein fettes Break. Eigentlich lief ab diesem Zeitpunkt alles auf ein 8:6 für Heiligenrode hinaus. Und in der Tat gab sich das Kreisteam zunächst keine Blöße, sondern erledigte seine „Pflichtaufgaben“ mit Bravour. Zwei Erfolge von Kleinert, ein weiterer Viersatztriumph von Schneider über Annette Blazek sowie hochkonzentrierte Auftritte von Abwehrbollwerk Ricarda Hubert, die im unteren Paarkreuz Sarah-Christin Behrens und Angelika Daub in die Schranken wies, bedeuteten vor dem abschließenden Einzel zwischen Schneider und Behrens einen 7:6-Vorsprung für Heiligenrode. Den Gesamtsieg bereits vor Augen wackelte jetzt aber ausgerechnet die zuvor so glänzende Schneider. Obwohl sie den ersten Satz noch knapp für sich entscheiden konnte, fand sie mit fortlaufender Spieldauer mit ihrem Block kein Rezept mehr gegen die unangenehmen Topspins von Behrens und scheiterte mit 1:3.

Laut Kleinert aber kein Weltuntergang: „Das Remis geht in Ordnung. Wenn wir am Schluss jetzt nur Dritter werden sollten, dann ist es eben so.“ · drö

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