Titel verteidigt

Neele Eckhardt wird Deutsche Meisterin im Dreisprung

Ziel erreicht: Favoritin Neele Eckhardt wurde am Samstag in Dortmund erneut Deutsche Hallenmeisterin im Dreisprung.
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Ziel erreicht: Favoritin Neele Eckhardt wurde am Samstag in Dortmund erneut Deutsche Hallenmeisterin im Dreisprung.

Neele Eckhardt (LG Göttingen/früher TSV Asendorf) war als Favoritin zur Hallen-DM nach Dortmund gereist. Und die 28-Jährige lieferte und verteidigte mit 13,85 Metern ihren Titel im Dreisprung.

  • Vor dem Wettkampf noch PCR- und Schnelltest gemacht
  • Bei Siegerweite noch 20 Zentimeter verschenkt
  • EM-Start steht noch auf der Kippe

Dortmund - Mission erfüllt – zumindest in großen Teilen. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund verteidigte Neele Eckhardt (LG Göttingen) am Samstagabend ihren Titel im Dreisprung. Der 28-Jährigen, die früher für den TSV Asendorf an den Start ging, genügten dabei 13,85 Meter. Die Siegerweite sprang die Bundeskader-Athletin bereits im ersten Versuch. Mit den erhofften 14 Metern oder mehr wurde es danach aber nichts.

Am Samstag setzte sich Eckhardt in Hannover ins Auto und traf gegen 14.00 Uhr in Dortmund ein. Dort durfte sie noch nicht aussteigen, sondern musste sich erst einem Corona-Schnelltest unterziehen. Zwei Tage zuvor musste sie schon einen PCR-Test abgeben. „Nach dem Schnelltest bin ich noch nicht gleich in die Halle gegangen, sondern habe mich draußen aufgehalten, weil ich es nicht besonders mag, lange mit Maske rumzulaufen“, sagte Eckhardt.

Eineinhalb Stunden vor dem Wettkampf um 17.30 Uhr betrat die Athletin von Frank Reinhardt, der sie im Leistungszentrum in Hannover trainiert, die Halle. Nach dem Aufwärmen wurden die Athletinnen dann um 17.05 Uhr zum Einspringen auf die Dreisprunganlage geleitet.

Gleich im ersten Versuch gute 13,85 Meter

Wenig später ging es los. Und wie! Gleich im ersten Versuch sprangen 13,85 Meter heraus. Eckhardt war damit sehr zufrieden: „So eine Weite im ersten Versuch ist schon toll. Da habe ich gedacht, dass es heute noch weiter gehen könnte.“ Erst recht, wenn man bedenkt, dass die Dreispringerin den Balken überhaupt nicht berührt hatte: „Da habe ich mal eben 20 Zentimeter verschenkt. Wenn ich den Balken gut getroffen hätte, wären 14 Meter möglich gewesen.“

In den folgenden Versuchen konnte Eckhardt die Schallmauer nicht mehr knacken – doch zumindest sprang keine andere Konkurrentin weiter. Mit jeweils 13,67 Metern landeten Jessie Maduka (TV Wattenscheid) und Maria Purtsa (LAC Chemnitz) auf den Plätzen zwei und drei.

Im Anschluss an den Wettbewerb erfolgt normalerweise eine Siegerehrung. Eckhardt hatte schon gedacht, dass diese in Corona-Zeiten etwas sparsamer ausfallen würde. „Das war nicht so toll. Da hätte sich der Veranstalter ruhig etwas mehr Mühe geben können“, sagte die Deutsche Meisterin, „mein Trainer hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich meine Medaille noch nicht geholt hätte. Das habe ich dann gemacht. Die Medaillen und Urkunden lagen da ziemlich lieblos in der Ecke auf einem Tisch, wo man sich die dann nehmen konnte.“

Bundestrainer Friedek hat noch nicht über EM-Start entschieden

Neben dem Titel wollte Eckardt eigentlich auch die Qualifikation für die Hallen-EM Anfang März in Polen schaffen. Von der Quali-Weite (14,30 m) war sie recht weit entfernt, doch im Vorfeld hieß es, dass auch eine geringere Weite langen könnte. Die erste Nachfrage beim Dreisprung-Bundestrainer Charles Friedek (49/1999 Dreisprung-Weltmeister in der Halle und im Freien) brachte noch keinen Aufschluss. „Der Bundestrainer hat noch nicht ab- oder zugesagt. Ende des Monats will er sich bei mir melden, ob es was wird mit Polen oder nicht. Ich hoffe natürlich, dass ich da starten darf.“

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