Neben Christian Meyer gleichberechtigter Trainer / Azzarello ist zurückgekehrt

Stephan Stindt soll Stuhrer Qualität weiter steigern

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Mit diesen Neuzugängen gehen die beiden Stuhrer Trainer Christian Meyer (hinten links) und Stephan Stindt (hinten rechts) in die Saison (vorn v.l.): Kevin Keßler und Patrik Scheen sowie (hinten v.l.): Sebastian Netzke, Andre Kück und Janis Oehlerking. Auf dem Bild fehlen Cem Barufe, Nils Koschlik und Janek Tyc.

Stuhr - Von Carsten Drösemeyer. Keine Frage: Fußball-Bezirksligist TV Stuhr hat sich mittlerweile auf einem erstaunlich hohen Niveau eingependelt. Vor drei Jahren verblüffte der damalige Aufsteiger als Sechster, vor zwei Jahren lief das Team von Trainer Christian Meyer gar als Fünfter im Ziel ein, und auch in der vergangenen Spielzeit langte es für einen Platz in der oberen Hälfte. Stuhr beendete die Saison auf einem respektablen siebten Rang.

Die Ansprüche im Umfeld des TVS sind natürlich dementsprechend gestiegen. Den reinen Klassenerhalt kann man in Stuhr als Ziel niemanden mehr ernsthaft verkaufen. Um der hohen Erwartungshaltung überhaupt gerecht werden zu können, galt es für Meyer, die Rahmenbedingungen zu verbessern. Gesagt, getan. In „Spezi“ Stephan Stindt, mit dem er bereits in der Jugend zusammen kickte, holte sich der TVS-Coach einen zweiten gleichberechtigten Trainer ins Boot, der die Bezirksliga aus seiner Zeit beim TSV Bassum noch bestens kennen dürfte. Laut Meyer stellt die Verpflichtung von Stindt einen echten Glücksfall dar: „Dadurch können wir jetzt im Training viel intensiver arbeiten und die Gruppen auch mal aufteilen. Das wird unsere Qualität weiter erhöhen.“

Angst vor Kompetenzgerangel hat das Duo dabei übrigens nicht. „Christian und ich kennen uns schon lange und funken fußballerisch auf einer Wellenlänge. Ich erwarte keinerlei Probleme“, geht Stindt von einer konfliktfreien Zusammenarbeit aus.

Und auch bei den Saisonzielen sind sich Meyer und Stindt schnell einig. Beide wollen sich im Vergleich zur Vorsaison leicht steigern, schließen den Aufstiegskampf aber im Prinzip aus.

Warum eigentlich? Zwar verlor Stuhr in Jan-Hendrik Gronewold und Patric Lampe zwei gestandene Schlussleute, doch in Daniel Bischoff sowie Neuzugang Kevin Keßler (vom TuS Komet Arsten) stehen dem TVS weiterhin zwei Bezirksliga-taugliche Keeper zur Verfügung. Keine Baustelle also auf der Torhüterposition, und das übrige Stuhrer Ensemble kann sich ebenfalls absolut sehen lassen. Die ohnehin schon exquisit besetzte Offensive wurde durch USA-Rückkehrer Riccardo Azzarello, dem ehemaligen Brinkumer Sebastian Netzke sowie die Ex-Weyher Janis Oehlerking und Cem Barufe (noch gesperrt) sogar noch erheblich aufgemotzt. Zudem stieß Mittelfeld-Allrounder Andre Kück vom SV Dreye zum Bezirksligisten. Auch vom Youngster-Trio Nils Koschlig, Janek Tyc und Patrik Scheen, das aus der eigenen A-Jugend aufrückte, verspricht sich das Trainerduo eine ganze Menge.

Derart gut aufgestellt, könnte Stuhr im Idealfall vielleicht sogar doch in den Titelkampf eingreifen. Für Meyer indes Zukunftsmusik: „Da müsste schon alles passen.“

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