28 Nationen beim Sommerturnier / Bassums Silke Müller nicht zu schlagen / Rekord bei Nennungen

Neuseeländer gewinnt „Aschen Open“

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Überzeugte: Uwe Stradtmann vom RFV Diek-Bassum wurde auf Copain in der zweiten M-Dressur Zweiter.

Aschen - Von Sonja Rohlfing. Ein Rekordergebnis mit 1500 Nennungen, ideales Turnierwetter und ambitionierte Pferdesportler – der Reit- und Fahrverein Aschen war mit seinem diesjährigen Sommerturnier voll zufrieden. Den zusätzlichen Turniertag auf der Anlage an der Schafdrift stemmte der Veranstalter getreu dem Vereinsmotto „Aschen, eine starke Gemeinschaft“ mit Leichtigkeit.

„Wir haben rund 600 Nennungen mehr als im Vorjahr“, berichteten Wilfried Senkler und Willem Klausing. Als mögliche Ursache machen die beiden Turnierleiter verschiedene Gründe aus. Es gibt keine Parallelveranstaltung im Umkreis. Die guten Platzverhältnisse hätten sich herumgesprochen. Außerdem liege der Verein günstig im Dreiländereck der Landesverbände Hannover, Weser-Ems und Westfalen. Ausgeschrieben war Bewährtes mit Springen und Dressur bis zur Klasse M und dem „VGH-Cup“. Neu zum Programm gehörte unter anderem die Qualifikation zum „Barre-Stilpokal“, dessen Finale in Stemwede-Destel stattfinden wird.

„Wir haben 28 Nationen am Start“, stellt Willem Klausing heraus. Verantwortlich dafür waren in erster Linie die Schockemöhle-Bereiter. Das machte sich vor allem in den Springprüfungen bemerkbar. So heimste der Neuseeländer Jake Stephen Lambert vom RV Oldenburger Münsterland auf Starobin einen Sieg im „Barre-Stilpokal“ ein.

Tenti gewinnt Quali

zum „VGH-Cup“

Die weitere Abteilung des M-Stilspringens mit Stechen entschied Karen Biermann vom RFV Nienburg auf Contigo für sich. Die Quali zum „VGH-Cup“ gewann Ricardo Tenti vom RV Wagenfeld auf Chica Morena.

Silke Müller vom RFV Diek-Bassum gewann auf Carino amico die erste M-Dressur am Samstag. Die Reiterin war voll zufrieden mit ihrem Erfolgspferd. Als letzte Starterin hatte sie mit dem 13-jährigen Hannoveraner Wallach von Colway Bold das Feld von hinten aufgerollt. Freudig überrascht war sie außerdem über den fünften Platz in selbiger Prüfung mit ihrem Nachwuchspferd Rocky R. Auch in der zweiten M-Dressur mischten die Reiter vom RFV Diek-Bassum vorne mit. Uwe Stradtmann auf Copain sicherte sich Platz zwei. Ute Ostsieker auf Wild Passion wurde Dritte. Der Sieg ging nach Westfalen – an Uwe Düker vom RFV Hille auf Weltissima.

Auch die Aschener Reiter seien in den einzelnen Prüfungen gut vertreten gewesen, merkten Senkler und Klausing an. Besonders freuen sich der Vereinsvorsitzende und sein Vize über die Erfolge der Jugendlichen. „Auf ihnen liegt unser Hauptaugenmerk“, betonten beide.

Die Anschaffung der Vereinsponys mache sich bezahlt. Lobende Worte finden sie auch für Sponsoren und Turnierteam. „Wir hatten am Mittwoch rund 40 Helfer hier, die trotz heftiger Regengüsse die Turnieranlage hergerichtet haben“, berichtet Senkler. Der Wolkenbruch vor dem Turnier sei ein Schreckmoment gewesen. „Jetzt ist aber alles gut“, sagte der Vereinschef. Das bestätigen auch die Aktiven. „Ein tolles Turnier unter besten Bedingungen“, haben Pferdesportler dem Veranstalter ins Gästebuch geschrieben.

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