Die nächste Kraftprobe

Sulingen empfängt den Oberliga-Zweiten Bersenbrück

Sulingens Rechtsverteidiger Richard Sikut (re.) dürfte es Sonntagnachmittag nicht langweilig werden. Bersenbrück macht vor allem dank Gino Lago-Bentron viel Dampf über diese Seite. - Foto: jdi
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Sulingens Rechtsverteidiger Richard Sikut (re.) dürfte es Sonntagnachmittag nicht langweilig werden. Bersenbrück macht vor allem dank Gino Lago-Bentron viel Dampf über diese Seite.

Sulingen - Auch 94 Stunden nach dem 0:2 beim SC Spelle-Venhaus schwingt bei Maarten Schops noch ein bisschen Enttäuschung mit, wenn er an die vierte Oberliga-Niederlage seines TuS Sulingen denkt.

„Insgesamt war es unnötig“, sagt der TuS-Trainer: „Aber an diesem Nachmittag sind viele Sachen zusammengekommen.“ Erstens sei seine Mannschaft nicht an ihr Leistungslimit herangekommen – besonders im Defensivverbund und auch im eigenen Ballbesitz hatte Schops Mängel festgestellt. Zweitens vermisste er die Effektivität beim Torabschluss. Drittens: „Uns hat ein bisschen das Spielglück gefehlt.“ Ein Elfmeter war den Sulingern verwehrt geblieben. Zumindest die ersten beiden Aspekte hat der Aufsteiger in der eigenen Hand, um sie besser zu machen. Und Glück lässt sich ja bekanntlich auch erzwingen. Das soll am Sonntag um 15.00 Uhr im Heimspiel gegen den TuS Bersenbrück geschehen.

Eine Leistungssteigerung wird auch nötig sein, wenn die Sulinger die nächsten Punkte sammeln wollen. Denn die Gäste aus dem Landkreis Osnabrück liegen nach zehn Spieltagen auf Rang zwei, stellen mit 24 Treffern die zweitstärkste Offensive der Liga. Die Mannschaft von Trainer Farhat Dahech kommt meist in einem flexiblen 3-5-2-System daher, Torgefahr strahlen bisher vor allem Stürmer Bulani Malungau (fünf Treffer), Mittelfeldspieler Aaron Goldmann (drei) und der gelernte Außenverteidiger Gino Lago-Bentron (vier) aus. Zudem haben die Bersenbrücker in Emil Jula noch einen ehemaligen Bundesliga-Angreifer im Kader. Allerdings kam der 37-jährige Rumäne zuletzt weniger zum Zug. In der Defensive hat der Zwei-Meter-Hüne Marc Flottemesch den Hut auf.

Für Schops ist das Dahech-Team, das in den vergangenen drei Jahren zwei Aufstiege feierte, „eine gute Mannschaft, die im zweiten Oberliga-Jahr schon zu den besseren der Klasse gehört“. Gegen die Gäste zu bestehen, sei „eine Herausforderung. Ich traue uns aber absolut zu, diese zu meistern.“ Auch wenn der Sulinger Coach natürlich um die Torgefahr der Bersenbrücker weiß, will er keineswegs mit Maurerkellen zu Werke gehen: „Wir spielen gegen einen starken Gegner, wir wollen aber auch in diesem Spiel wieder auf Sieg spielen.“ Vor dem Abschlusstraining würden sich zwar ein paar Akteure mit Wehwehchen rumplagen, „aber ich werde am Sonntag wohl wieder die Qual der Wahl haben“, sagt Schops. 

wie

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