4:8 – Tischtennis-Oberligist TSV Heiligenrode verliert beim Tabellendritten

Nackenschlag in Watenbüttel

Die Hälfte der Heiligenroder Punkte ging beim 4:8 gegen Watenbüttel auf das Konto von Melanie Schneider. Foto: westermann

Watenbüttel – Missglückter Jahresauftakt für den TSV Heiligenrode in der Tischtennis-Oberliga der Damen: Beim heimstarken Tabellendritten TSV Watenbüttel zog das Kreisteam mit 4:8 den Kürzeren und weist so „nur“ noch vier Punkte Vorsprung zum Relegationsplatz auf. Völlig in trockenen Tüchern ist Heiligenrodes Klassenerhalt also noch nicht.

Eigentlich sollte zwar im Normalfall nichts mehr anbrennen, aber man hat bekanntlich auch schon Pferde vor der Apotheke kotzen gesehen.

„Es lief einfach nicht nach Plan“

In Watenbüttel nahm das Unheil jedenfalls schnell seinen Lauf. Nathalie Jokisch/Ricarda Hubert konnten gegen Margit Jeremias/Sarah-Christin Behrens einen 2:0-Satzvorsprung nicht ins Ziel retten – und und auch die Heiligenroder Punktebank Nele Puls/Melanie Schneider musste passen.

Ein Start, den sich die Gäste laut Jokisch natürlich völlig anders vorgestellt hatten: „Ein Doppel hätte im Prinzip schon kommen müssen. So wurde es für uns natürlich immer schwerer.“

Zumal sämtliche Schlüsselspiele an Watenbüttel gingen. Neben dem erwähnten Auftaktdoppel musste auch Jokisch beim Stand von 2:5 haarscharf gegen Annette Blazek passen. Zuvor hatte bereits Abwehrbollwerk Hubert erstmals in ihrer Karriere gegen Margit Jeremias das Nachsehen gehabt. „Es lief einfach nicht nach Plan“, seufzte Jokisch: „Ansonsten wäre ein Unentschieden durchaus möglich gewesen.“ So hingegen nicht. Zwar ließ sich Heiligenrode dank „Doppelpacks“ von Puls und Schneider nicht frühzeitig abhängen, aber da Schneider beim Stand von 4:7 nach einer 2:1-Satzführung im vierten Durchgang gegen Joanna Jerominek einen 5:0-Vorsprung verspielte, war das Gästeschicksal endgültig besiegelt. Für Jokisch indes kein Weltuntergang: „Natürlich schauen wir weiterhin nach unten. Doch wenn es einigermaßen normal läuft, sollten wir mit dem Abstiegskampf nichts zu tun bekommen und am Ende im gesicherten Mittelfeld landen.“  drö

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