Kapitän ist für den Landesligisten TSV Wetschen unverzichtbar

Nachschlag: Sandmann muss zehn weitere Tage in Quarantäne bleiben

Weitere zehn Tage in Quarantäne: Sören Sandmann, Kapitän beim TSV Wetschen, pausiert weiterhin.
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Weitere zehn Tage in Quarantäne: Sören Sandmann, Kapitän beim TSV Wetschen, pausiert weiterhin.

Wetschen – Schock für Sören Sandmann vom Fußball-Landesligisten TSV Wetschen: Er muss weitere zehn Tage in Quarantäne bleiben und darf noch nicht zur Arbeit nach Essen/Oldenburg fahren. Sein Arbeitgeber hatte einen erneuten Test nach 14-tägiger Quarantäne angeordnet, gestern erhielt er vom Gesundheitsamt in Diepholz einen positiven Bescheid. Der Defensivmann des Aufsteigers hatte sich schon auf die gestrige Übungseinheit eingestellt: „Es nervt schon, dass ich die Jungs nicht unterstützen kann. Ich hatte mich schon gefreut, alle Spieler wiederzusehen und mich wieder betätigen zu dürfen.“

TSV-Coach Oliver Marcordes verzichtet nur ungern auf seinen Führungsspieler: „Sören ist unser Kapitän und für die Mannschaft unverzichtbar. Auch für mich ist er der direkte Ansprechpartner auf und neben dem Platz.“

Wie kam es zu der ersten Quarantäne? Sandmann hatte als Ausbilder für Mechatroniker einen Azubi im Auto zur Zwischenprüfung nach Damme gefahren. Wie sich erst später herausstellte, war der Auszubildende an Covid-19 erkrankt. Beim Leistungsträger des TSV Wetschen fiel der Test negativ aus, er musste aber als Kontaktperson in Quarantäne. Der 30-Jährige verließ mit seiner Frau Christina sowie den Söhnen Thies (zweieinhalb Jahre) und Thomke (acht Monate) 14 Tage lang nicht das eigene Grundstück in Hemsloh. Langweilig wurde es Sandmann aber trotzdem nicht: „Ich hatte mehr Zeit für die Familie, und wir haben einiges im Garten gemacht.“ Jetzt folgt die zweite Quarantäne für die ganze Familie.

Mit der Punkteausbeute ist der Akteur mit der Nummer 29 nicht zufrieden: „Es läuft nicht so gut für uns, wir warten noch auf den ersten Sieg.“ Wo drückt der Schuh am meisten? „Nach vorn hin ist es zu wenig. Wir müssen mutiger sein, mehr aufs Tor schießen und Ballverluste vermeiden. Außerdem gilt es, am Zweikampfverhalten zu arbeiten“, erläutert Sandmann. In einem Punkt ist er sich sicher: „Wir lernen von jeder Partie.“ Nach der Gruppenphase mit Hin- und Rückspiel geht’s bei null mit einer Meister- und Abstiegsrunde weiter. „Da müssen wir dann punkten“, weiß der gebürtige Diepholzer.  mbo

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