Nach fünf Siegen in Folge kassiert Landesligist TuS Sulingen in Alfeld eine peinliche 1:2-Pleite

Schmerzhafter Hieb auf die breite Brust

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Auch Sulingens Linksverteidiger Tim Rieckhof (rechts) enttäuschte bei der 1:2-Pleite in Alfeld.

Sulingen - Es war eine lange Rückfahrt mit dem Bus. Rund 140 Kilometer sind es von Alfeld nach Sulingen – Zeit genug für Walter Brinkmann die desolate Vorstellung seiner Mannschaft zu begreifen und zu verarbeiten. „Mit uns war gar nichts los, wir haben verdient verloren“, seufzte der Trainer von Fußball-Landesligist TuS Sulingen nach der 1:2 (0:1)-Pleite beim Tabellenvorletzten SV Alfeld.

Im Pokal hatten die Sulinger die Alfelder noch mit 6:0 abgefertigt. Doch von dieser spielerischen Leichtigkeit, der Passsicherheit und der Konsequenz im Abschluss war am Samstag gar nichts zu sehen gewesen. Dabei hätte die Brust des TuS Sulingen nach zuletzt fünf Siegen in Folge doch breiter gar nicht sein können. „Ich hätte mit der Mannschaft gern diese Serie fortgesetzt, doch es ist mir nicht gelungen“, meinte Brinkmann.

Sicher, viele Spieler gingen angeschlagen in die Partie. Sicher, in Maarten Schops und Erdal Ölge fehlten zwei wichtige Leute. Sicher aber auch: Die Mannschaft, die auf dem Platz stand, war aber immer noch stark genug, um die spielerisch limitierten Alfelder zu besiegen. „Doch wir haben überhaupt keine Leistung auf den Platz bekommen“, knurrte ein enttäuschter Brinkmann.

Vielleicht wäre es anders gelaufen, hätte Salam Garaf per Kopfball nicht nur die Latte getroffen. So ging Alfeld in der 20. Minute durch Jan Laumann in Führung. Zehn Minuten später verhinderte TuS-Keeper David Schröder gegen Markus Funke das 0:2, ehe ein Kopfball von Manuel Meyer von der Linie gekratzt wurde (44.).

Gleich nach dem Wechsel glich Mehmet Koc mit einem tollen Volleyschuss nach Vorarbeit von Bogdan Golgot aus (47.), aber Alfelds Hilmar Teschner be-strafte ein zu leichtsinniges Abwehrverhalten von Richard Sikut und Rajann Leymann mit dem Treffer zum 2:1 (77.). „Gegen einen schwachen Gegner war das eine ganz schwache Leistung von uns. Aber so ist nun mal Fußball“, meinte Brinkmann.

flü

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