Nach dem Aus im Bezirkspokal in der Landesliga 0:3-Schlappe in Bückeberge kassiert

Keine schöne Woche für Heiligenfelde

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Keine schöne Woche für Nele Brunken (li.) und den SV Heiligenfelde: Aus im Bezirkspokal und 0:3 in der Landesliga.

Heiligenfelde - Völlig verkorkste Woche für die Fußballerinnen des SV Heiligenfelde: Erst flog der SVH durch ein 2:4 (0:3) beim SV Sebbenhausen-Balge bereits in der zweiten Runde aus dem Bezirkspokal heraus, und dann kassierten die Schützlinge von Trainer Kim Neubert auch noch ihre erste Landesliga-Pleite. Beim TSV Eintracht Bückeberge setzte es ein klares 0:3 (0:1).

TSV Sebbenhausen-Balge - SV Heiligenfelde 4:2 (3:0): „Das war echt nicht unser Tag. Die Mädels waren viel zu lethargisch und haben sich nicht an die taktischen Vorgaben gehalten“, maulte Heiligenfeldes Co-Trainer Frank Jordan nach dem Pokal-Knockout. Keine Frage, sein Ärger war nachvollziehbar, da die Gäste insbesondere im ersten Abschnitt überhaupt nicht in die Puschen kamen. Während Heiligenfelde eher vor sich hindöste, legte Sebbenhausen von Beginn an den Vorwärtsgang ein. Und belohnte sich schnell mit drei blitzsauberen Treffern. Erst traf Victoria Gehre (15.), dann Lea-Hanna Duschneit per Doppelschlag (17./37.) zur 3:0-Halbzeitführung. Damit nicht genug legte Duschneit in der zweiten Hälfte sogar noch zum 4:0 nach (64.). Erst jetzt, wo das Kind schon in den Brunnen gefallen war, fand der SVH besser in die Partie hinein und hübschte durch einen Doppelpack von Marielle Kruse (79./83.) zumindest noch etwas das Ergebnis auf. An der verdienten Niederlage änderte dies nichts mehr.

SV Heiligenfelde: C. Jordan - Hickmann, N. Obst, Brunken, Wätje (59. Kruse), Köitsch (59. Lüdeke), Helms, Wilms, Häfker, Y. Obst, Tasto.

Eintr. Bückeberge - SV Heiligenfelde 3:0 (1:0): „Heute haben wir gesehen, was uns in der Landesliga noch fehlt. Wir waren nicht gedankenschnell genug, und gerade im Zweikampfverhalten zu naiv“, sprach Heiligenfeldes Co-Trainer Frank Jordan nach der ersten Saisonschlappe Klartext. Allzu hart sollte er mit seinen Kickerinnen allerdings nicht ins Gericht gehen. Schließlich gilt Bückeberge als Oberliga-Absteiger nicht gerade als Laufkundschaft.

Im Gegenteil: Die Gastgeberinnen bestimmten vom Fleck weg das Geschehen und erzwangen durch Pia Gellermann (15.) auch schnell die Führung. Spätestens als Meike Hunte dann in der 67. Minute noch einen für die Eintracht draufsetzte, war die Messe für den SVH gelesen. Zumal Tanita Häfker zehn Minuten vor dem Abpfiff die Riesenchance zum Anschluss „versemmelte“. Stattdessen traf praktisch mit dem Schlusspfiff auf der Gegenseite Mona Söhnen zum 3:0.

SV Heiligenfelde: C. Jordan - Hickmann (46. Öhlrich), N. Obst, Brunken, Y. Obst, Lüdeke, Schmidt, Tasto, Wilms, Kruse (80. Sagehorn), Häfker.

drö

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