Brinkumer SV will dem designierten Meister Bremer SV ein Bein stellen

Nach Ausbruch: Offermann bändigt den Vulkan in sich

Für Brinkums Tom Witte (links) dürfte es ein anstrengender Nachmittag werden. Niemals sollte er Iman Saghey-Bi-Ria (rechts) aus den Augen verlieren, denn der Stürmer vom Bremer SV erzielte bereits 41 Saisontore. ·
+
Für Brinkums Tom Witte (links) dürfte es ein anstrengender Nachmittag werden. Niemals sollte er Iman Saghey-Bi-Ria (rechts) aus den Augen verlieren, denn der Stürmer vom Bremer SV erzielte bereits 41 Saisontore. ·

Brinkum - Dennis Offermann machte vergangene Woche den Klopp, als er während der 1:3-Pleite gegen den VfL 07 den Schiedsrichter wüst beschimpft hatte und deshalb das Ende der Bremen-Liga-Partie hinter der Bande erlebte. Im Nachhinein ist dem Trainer des Brinkumer SV der Vorfall unangenehm: „Emotionen gehören dazu, aber das darf nicht so weit gehen, schließlich helfe damit meinem Team nicht weiter.“ Emotionen verspricht auch das nächste Brinkumer Spiel: Morgen (15.00 Uhr) geht‘s zum unangefochtenen Spitzenreiter Bremer SV.

Die Gastgeber haben 13 Punkte Vorsprung vor dem Dritten Brinkum, weshalb Offermann bereits Glückwunschkarten bereithält: „Sie sind der designierte Meister – und das absolut verdient.“

Im Gesamttableau werden die Brinkumer nicht mehr an den Bremer SV herankommen, doch trotzdem will Offermann das Team von Klaus Gelsdorf noch ärgern: Morgen und auch im Halbfinale des Bremen-Pokals Anfang Mai. „Wir werden alles versuchen, um ihnen ein Bein zu stellen“, sagt Offermann und erinnert daran, dass sein Team in dieser Saison noch kein Spitzenspiel verloren hat. Gegen den Vierten Sparta Bremerhaven gab es ein Remis und einen „Dreier“, gegen den Zweiten Aumund-Vegesack ein Remis. Unentschieden stand es auch nach dem Hinspiel zwischen Brinkum und dem Bremer SV – 2:2. Dabei führte das Offermann-Team sogar zweifach. „Wir haben gezeigt, dass wir ihnen Paroli bieten können. Wir standen wirklich gut und haben unsere Kontersituationen gut ausgenutzt“, erinnert sich der 34-jährige Offermann.

Überhaupt glaubt er, dass das Gelsdorf-Team seinem BSV liegt: „Wir sind nicht der Favorit, das kommt uns schon mal entgegen. Außerdem treffen wir auf einen Gegner, der selbst das Spieltempo bestimmt.“ Also eine perfekte Ausgangslage, um selbst die Kontermaschine anzuschmeißen. Doch zunächst muss es darum gehen, die Offensivpower der Gastgeber einzudämmen. Im Schnitt trifft der Spitzenreiter vier Mal pro Partie, allein Goalgetter Iman Saghey-Bi-Ria kommt auf sagenhafte 41 Hütten. „Eine unglaubliche Quote“, wie Offermann neidlos anerkennt: „Wir müssen zusehen, dass wir Bi-Ria keinen Platz geben, direkt allen Bremern auf den Füßen stehen.“ Zudem packt der 34-Jährige sein Team bei der Ehre: „Nachdem zuletzt nicht so leidenschaftlichen Spiel gegen den VfL 07 sind wir in der Pflicht.“ Er selbst will zwar wieder diese Inbrunst vorantreiben, allerdings in geordneten Zügen: „Ich bin nunmal emotional und werde immer meine Mannschaft schützen. Doch diese emotionalen Ausbrüche dürfen nicht überhand- nehmen.“ · wie

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Meistgelesene Artikel

Kurz vor Ultimo: Thölke verwandelt Foulelfmeter zum 3:2

Kurz vor Ultimo: Thölke verwandelt Foulelfmeter zum 3:2

Kurz vor Ultimo: Thölke verwandelt Foulelfmeter zum 3:2
Jäger: „Man darf uns auf dem Zettel haben“

Jäger: „Man darf uns auf dem Zettel haben“

Jäger: „Man darf uns auf dem Zettel haben“
Wunschspieler Wilms der Hoffnungsträger

Wunschspieler Wilms der Hoffnungsträger

Wunschspieler Wilms der Hoffnungsträger
Qualität schlägt Quantität

Qualität schlägt Quantität

Qualität schlägt Quantität

Kommentare