Muzzicato will Positivtrend in Egestorf fortsetzen

Auf Regionalligist BSV Rehden wartet ein „Sechs-Punkte-Spiel“

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Rehdens Addy-Waku Menga (M.) will heute dem 1. FC Germania Egestorf-Langreder die erste Heimniederlage beibringen.

Rehden - Benedetto Muzzicatos Stimmung könnte gerade kaum besser sein. Sieben Punkte aus den vergangenen vier Regionalliga-Partien sammelte der Trainer des BSV Rehden mit seinen Fußballern zuletzt ein. „Hätte mir das jemand vorher gesagt, hätte ich es blind unterschrieben“, freute sich der 40-Jährige über das gute Abschneiden seines Clubs. Und wenn es nach dem Deutsch-Italiener geht, soll der Positivtrend am Mittwochabend beim 1. FC Germania Egestorf-Langreder (Anpfiff 19.00 Uhr) fortgeführt werden. Einziges Problem: Die Mannschaft von Trainer Jan Zimmermann hat noch keines ihrer bisherigen Heimspiele in der laufenden Spielzeit verloren.

„Zu Hause sind sie bisher eine richtige Macht. Von den sechs Heimspielen haben sie fünf gewonnen“, weiß Muzzicato über den Tabellen-13. zu berichten. Gerade einmal vier Punkte trennen beide Teams voneinander. Insofern ist sich Muzzicato, der mit seinem BSV aktuell den ersten Abstiegsplatz einnimmt, der Bedeutung dieser Begegnung bewusst: „Auch wenn ich den Ausdruck überhaupt nicht mag, ist mir klar, dass wir heute in Egestorf und am Sonntag mit der Partie beim VfL Oldenburg (Tabellen-17., Rehden hat drei Punkte Vorsprung auf die Oldenburger, Anm. d. Red.) zwei ,Sechs-Punkte-Spiele‘ vor der Brust haben.“

Von daher darf die aktuell gute Formkurve der Rehdener nach Ansicht von Muzzicato gerne weiter nach oben zeigen. „Ich freue mich sehr, dass meine Mannschaft so eine tolle Entwicklung genommen hat. Das hat sich zu Beginn der Saison so nicht abgezeichnet. Nur mit dem Tabellenplatz bin ich momentan noch nicht zufrieden. Da geht noch mehr“, lässt der Trainer keine Zweifel aufkommen, dass seine Spieler auch in Egestorf bestehen können.

Dass das Spiel gegen Rehden für die Hausherren das zweite binnen vier Tagen ist, sieht Muzzicato dagegen nicht als Vorteil an: „Man darf ja nicht vergessen, dass sie am Wochenende gegen den VfL Oldenburg, immerhin ein direkter Mitkonkurrent um den Klassenerhalt, einen knappen 2:1-Sieg gefeiert haben und somit heute mit viel Selbstvertrauen auflaufen.“ Während also die Konkurrenz im Einsatz war, hatte Rehdens Coach seinen Spielern über das Wochenende frei gegeben, um sich zu regenerieren. „Dafür war die gestrige Trainingsbeteiligung mit über 20 Spielern allerdings sehr hoch. Jeder will sich beweisen und gegen Egestorf von Anfang an spielen. Alle sind voll fokussiert, bringen sich ein“, freut sich der BSV-Übungsleiter über die gute Stimmung im Team.

Für den heutigen Gegner hat der A-Lizenz-Inhaber, der in der Partie auf seine Stammspieler Santiago Aloi (Fleischwunde), Tobias Esche (Entzündeter Zeh) sowie auf Lucas Lohmann (Rückenprobleme) verzichten muss, nur lobende Worte übrig: „Sie kommen als echte Einheit daher, sind bei Standards brandgefährlich und sehr unangenehm zu bespielen. Aber wenn wir im Spiel die richtigen Entscheidungen treffen, ist eine Überraschung durchaus möglich.“ 

jdi

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