Bei der HSG Phönix hapert’s an mehreren Ecken

Mundt wettert nach 20:30-Pleite

Kreis-Diepholz - BASSUM/TW. · Noch während der Partie stieg Steffen Mundt die Zornesröte ins Gesicht. „Wenn wir so weiterspielen, landen wir in der Kreisoberliga“, schimpfte der Trainer des Handball-Landesligisten HSG Phönix nach der 20:30 (8:12)-Pleite bei der SG Findorff.

Stein des Anstoßes: Der Ärger über die Angst seines Teams vor der eigenen Courage. „Die Mädels spielen viel zu kompliziert. Da wird versucht, die Kreisläuferin anzuspielen, obwohl es dort keine Lücken gibt. Gerade vom Rückraum bin ich enttäuscht. Von Nadine Berger und Maria Lehmkuhl erwarte ich eigentlich, dass sie die Spielführung übernehmen. Aber auch sie waren in ihren Aktionen zu umständlich“, erklärte der HSG-Coach. Hinzu kam, dass seine Damen in der Endphase der Partie mit sich und den Entscheidungen des Schiedsrichters haderten und das Spiel dann einfach laufen ließen. So vergrößerte sich der Rückstand nach dem 18:23 (54.) noch auf 20:30.

„Von dem, was wir vorhatten, sind wir derzeit meilenweit entfernt“, resümierte Mundt. Um wieder Selbstvertrauen zu tanken, sollten sich die Damen an die gute Viertelstunde nach der Pause erinnern. Da standen sie in der Abwehr gut, erkämpften sich die Bälle und forcierten ihr Tempospiel. In dieser Phase machten sie aus dem 8:12 ein 13:13. Doch danach häuften sich die technischen Fehler und Fehlwürfe im Angriff, so dass die HSG über 15:16 mit 16:21 (50.) ins Hintertreffen geriet. In der Endphase stand Torfrau Kristina Strauß allein auf weiter Flur. Zuvor hatte sie mit Paraden einen höheren Rückstand verhindert. Lob verteilte der Trainer auch an Katja Fischer und Melanie Hilbig. Zudem führte sich Jana Klopsch gut ein. · an

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