HSG Barnstorf/Diepholz fährt mit breiter Brust zum Spitzenreiter ATSV Habenhausen

Mosel: „Wir haben keine Meisterschaft zu verschenken“

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Auch der Anfang des Jahres gekommene Arunas Srederis (beim Wurf) ist mittlerweile besser mit seiner neuen Mannschaft eingespielt. ·

Barnstorf - Sechs Siege in Folge: Mit breiter Brust reist die HSG Barnstorf/Diepholz zum Abschluss der Handball-Oberliga morgen (Anwurf 18.30 Uhr) zum Spitzenreiter ATSV Habenhausen. Die Gastgeber wollen mit einem Sieg die Meisterschaft und den Aufstieg in die Dritte Liga unter Dach und Fach bringen.

Doch das wollen die Gäste verhindern. „Wir haben keine Meisterschaft zu verschenken, denn aus dem Hinspiel haben wir noch etwas gutzumachen“, sagt Nils Mosel, Mannschaftskapitän der HSG Barnstorf/Diepholz. Er geht fest davon aus, dass sich alle noch einmal mächtig ins Zeug legen werden: „Im Training ist es auch noch einmal richtig zur Sache gegangen. Ein Sieg wäre ein schöner Abschluss.“

Auch Barnstorfs Trainer Heiner Thiemann freut sich auf die letzte Partie: „Wir wollen noch einmal eine Duftmarke setzen.“ An das 17:19 aus dem Hinspiel kann er sich noch gut erinnern: „Da haben sich dieSpieler gegenseitig an Fehlversuchen überboten. NilsMosel hat einiges gutzumachen. Wir hatten zur Pause mit 11:10 und später noch mit 15:13 geführt, uns danach aber nicht mehr mit Ruhm bekleckert.“ So zog Habenhausens bärenstarker Torhüter Olaf Kümmel den Barnstorfern reihenweise den Zahn.

In einem Punkt ist sich der 61-Jährige allerdings sicher: „Wir sind zum jetzigen Zeitpunkt stärker und besser eingespielt. Wir haben uns mittlerweile stabilisiert.“ Der punktgleiche Tabellenzweite SG Achim/Baden dürfte dies sicherlich gern hören, denn bei einem Sieg bei der TSG Hatten-Sandkrug und gleichzeitigem Ausrutscher des ATSV Habenhausen wäre das Team von Coach Tomasz Malmon Meister.

Zum Saison-Ausklang kommt’s auch zum Kräftevergleich zwischen der besten Deckung (ATSV Habenhausen) und dem stärksten Angriff (HSG Barnstorf/Diepholz). „Wir müssen konzentriert zu Werke gehen und dürfen nur wenig Fehler machen“, weiß Heiner Thiemann. Wichtig ist allerdings auch, dass der Tabellendritte die 6:0-Deckung der Hausherren unter Druck setzt, aus der zweiten Reihe trifft und die Gegenstoß-Konzepte klappen. „Wir müssen unsere Chancen auch verwandeln“, fordert der HSG-Coach.

In der Abwehr droht den Barnstorfern, bei denen Andrius Gervé (grippaler Infekt) und Marius Kasmauskas (Fußverletzung) angeschlagen sind, vor allem Gefahr von den Rückraumakteuren Derk Marien und Axel Siemer sowie Rechtsaußen Hauke Marien.

Trotz zwischenzeitlicher Rückschläge zieht Nils Mosel ein positives Fazit: „Mit den letzten Wochen und dem dritten Platz können wir zufrieden sein.“ · mbo

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