HSG Barnstorf/Diepholz will nach Skandal-Spiel wieder für positive Schlagzeilen sorgen

Mosel: „Wir haben zu beiden Trainern unser Vertrauen“

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Die Rollen sind verteilt: Während Denis Maksimovich (l.) als Trainer bei der HSG Barnstorf/Diep holz auf der Bank sitzt, wird der gesperrte Coach Mario Mohrland das morgige Heimspiel gegen Oberliga-Schlusslicht HSG Bützfleth/Drochtersen von der Tribüne aus verfolgen. ·

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Nach dem Skandal-Spiel gegen die TSG Hatten/Sandkrug (34:35) will Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz wieder für positive Schlagzeilen sorgen.

Morgen Abend empfängt der Tabellensiebte um 19.30 Uhr in der Mühlenkamphalle in Diepholz das punktlose Schlusslicht HSG Bützfleth/Drochtersen. Da ist ein Sieg absolute Pflicht.

Weil Barnstorfs Trainer Mario Mohrland aufgrund der Vorkommnisse gegen die TSG Hatten/Sandkrug (sah die Rote Karte) von Staffelleiter Jens Schoof zunächst einmal für einen Monat gesperrt ist (wir berichteten), hat Denis Maksimovich auf der Bank das Sagen. Und das bleibt auch so. „Wir werden nichts verändern und ziehen gemeinsam an einem Strang“, versichert Mario Mohrland, der die Partie von der Tribüne aus verfolgen wird. Dort dürfte auch der für vier Begegnungen gesperrte Kreisläufer Cedric Quader sitzen.

In der Abwehr drückt der Schuh

„Wir haben zu beiden Trainern unser Vertrauen. Jetzt müssen wir uns zusammenreißen, aggressiv und wach in der Abwehr sein. Jeder muss für den anderen kämpfen“, fordert Nils Mosel, Mannschaftskapitän bei der HSG Barnstorf/Diepholz.

Heiner Thiemann, sportlicher Leiter bei der HSG Barnstorf/Diepholz, wird nach Rückkehr von einer Dienstreise auch noch ein paar Worte an die Spieler nach den Vorkommnissen gegen die TSG Hatten/Sandkrug richten: „Das soll für alle Beteiligten eine Lehre sein. Wir müssen das endgültige Urteil allerdings noch abwarten.“

Die Barnstorfer haben über die Ereignisse gegen die TSG Hatten/Sandkrug mit drei Roten Karten in der Schlussminute beim Training noch einmal gesprochen, sich dann allerdings gezielt auf die Partie am Sonnabend gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen vorbereitet. „Wir haben das Thema nicht so groß aufgebauscht“, verrät Mosel.

Der 36-jährige Mohrland hat sich mit dem Gegner beschäftigt: „Wir nehmen die Favoritenrolle an, aber ein Selbstläufer wird das nicht.“ Immerhin verfügen die Gäste in Person von Spielertrainer Marcin Waryas und dem Polen Marek Souszka über zwei gestandene Rückraumakteure. Waryas ist bei der HSG Bützfleth/Drochtersen der Dreh- und Angelpunkt. Beim jüngsten 29:33 gegen Spitzenreiter HSG Schwanewede/Neuenkirchen warf er trotz zwischenzeitlicher Manndeckung neun Tore. Zu beachten sind allerdings auch Linksaußen Nicklas Frank und Linkshänder Jakub Köksal.

Personell haben die Hausherren bis auf Allrounder Martin Golenia (Operation nach Kreuzbandriss) und Cedric Quader (Sperre) alle Mann an Bord. Vor allem in der Defensive drückt bei der Heimmannschaft der Schuh. Das hat auch Mario Mohrland erkannt: „Die Absprache in der Abwehr stimmt nicht. Außerdem müssen wir unser Rückzugsverhalten verbessern.“ In der Deckung sind ihm aber die Hände gebunden, denn auf den Halbpositionen gibt’s zu Marius Kasmauskas und Arunas Srederis keine Alternativen. Und in der Abwehrmitte bleibt Andrius Gervé gesetzt.

Berufsschullehrer Mohrland nimmt die Mannschaft in die Pflicht: „Wir wollen die Scharte auswetzen.“

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