HSG Barnstorf/Diepholz II besiegt TuS Bramsche 33:26

Mosel sieht nach Foul die Rote Karte

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Trug sich beim 33:26-Erfolg über Verbandsliga-Aufsteiger TuS Bramsche am Samstag dreimal in die Torschützenliste ein: Osman Ahmad (l.), Mittelmann bei der HSG Barnstorf/Diepholz II.

Diepholz - Erfolgreicher Hinrunden-Abschluss: Handball-Verbandsligist HSG Barnstorf/Diepholz II schlug im letzten Spiel des Jahres vor 150 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamphalle den Tabellenvorletzten TuS Bramsche, der von etlichen Fans lautstark unterstützt wurde, mit 33:26 (14:11). „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, aber nicht mit der Leistung“, unterstrich Barnstorfs Trainer Raul-Lucian Ferent. Beim Sieger gefielen Abwehrchef Malte Helmerking (3) und Rückraumakteur Finn Richter (8/4), der sich mehrfach im Spiel Eins gegen Eins behauptete.

Für Barnstorfs Leistungsträger Nils Mosel, der am Samstag innerhalb von Diepholz umgezogen war, zählten am Ende nur die Punkte: „Es ist unangenehm, gegen Bramsche zu spielen. Das war ein zerfahrenes Spiel.“ Der fünffache Torschütze sah beim Stand von 21:18 (40.) nach einem Foul an Linksaußen Marcel Luhn (4) von den Schiedsrichtern Dietmar Heine/Maik Theunert die Rote Karte. Eine sehr harte Entscheidung. „Ich berühre ihn an der Hand“, sagte der 36-jährige Mosel zu der Aktion.

Die Gastgeber, die ohne Erstherren-Leihgabe Marko Pernar (erkältet, leichtes Fieber) antraten, lagen in der Anfangsphase mit 2:3 (6.) zurück. Innerhalb von vier Minuten drehten Eugen Weber und Arne Thiemann mit Doppelpack den Spieß zum 5:3 (10.) um. In einer guten Phase erhöhten Mosel, Richter (Siebenmetertor), Christian Vinke und Osman Ahmad von 7:5 (15.) auf 11:5 (22.). Die Bramscher, die sich unter der Woche von Coach Dennis Kötter getrennt hatten, gaben sich aber noch längst nicht geschlagen, hielten dagegen. Hendrik Schäfke verkürzte in Überzahl auf 11:14.

Nach dem Wechsel blieb’s bis zum 18:16 (38.) eng, ehe Mosel mit einem Doppelpack den Vorsprung auf 20:16 (39.) ausbaute. Der Routinier traf in doppelter Unterzahl zum 21:17 (40.), handelte sich im Gegenzug die eingangs erwähnte Rote Karte ein. Der Tabellenachte ließ sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Spätestens beim 27:21 (49.) durch Jan-Eric Rechtern (5/2.) stand der sechste Sieg vorzeitig fest. HSG-Torwart Benjamin Förster zeichnete sich in der zweiten Hälfte einige Male aus. Zum Schluss hielt er auch noch einen Siebenmeter von Marc Clausing (7/7). 

mbo

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