Angeschlagener Kapitän der HSG Barnstorf/Diepholz will der Mannschaft morgen in Münden helfen

Mosel nicht ganz auf dem Damm

Fühlt sich von einem Magen- und Darmvirus zwar noch geschwächt, will der Mannschaft aber morgen in Münden helfen: Barnstorfs Leistungsträger Nils Mosel.

Kreis-Diepholz - BARNSTORF (mbo) · Bronchitis, Rückenprobleme, Achillessehnen-Beschwerden und jetzt ein hartnäckiger Magen- und Darmvirus: Gesundheitlich macht Nils Mosel, Mannschaftskapitän beim Handball-Regionalligisten HSG Barnstorf/Diepholz, in dieser Saison einiges durch. „Irgendwie ist der Wurm drin“, seufzt der trickreiche Rechtsaußen. Dennoch ist der Linkshänder mit 146 „Buden“ bester Torschütze beim Tabellensechsten.

Zwar ist Nils Mosel noch nicht ganz auf dem Damm, dennoch geht er davon aus, dass er im morgigen Auswärtsspiel bei der TG Münden (Anwurf 19.30 Uhr) mit zum Aufgebot gehört: „So richtig schlecht fühle ich mich nicht. Deshalb denke ich, dass mein Einsatz nicht in akuter Gefahr ist. Der

nVerstärktes

nWurftraining

27-Jährige würde seiner Mannschaft nur zu gern helfen, „denn uns erwartet ein ganz heißer Tanz“. Davon geht auch Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz, aus: „Münden steht das Wasser bis zum Hals, eigentlich wollten die aussteigen.“ Bei einem Punktverhältnis von 24:24 Zählern steckt das Team von Trainer Peter Rommel mitten im Abstiegskampf. Denn bei mindestens sechs Absteigern ist es noch nicht gerettet.

Besser sieht’s da bei der HSG Barnstorf/Diepholz mit 29:19 Punkten aus, doch die Fahrkarte zur dritten Liga hat der letztjährige Vizemeister damit noch nicht in der Tasche, obwohl die Mannschaft auf dem richtigen Weg ist. Heiner Thiemann geht nach den jüngsten Ergebnissen der Konkurrenz davon aus, dass 29 Punkte nicht zum Klassenverbleib reichen. In einem Punkt ist sich der 58-Jährige sicher: „Wir haben keine leichten Spiele mehr.“

Thiemann hat das jüngste 25:30 beim SV Beckdorf noch einmal aufgearbeitet. Rückblickend nennt er einen entscheidenden Grund für die Niederlage: „Wir haben 15 klare Chancen verworfen.“ Damit es am Sonnabend besser läuft, stand in dieser Woche verstärktes Wurftraining auf dem Programm. Die Gäste können sich nicht erneut eine schwache Quote erlauben, denn die Mündener verfügen mit Christian Gumulla und Virginijus Petrauskas über ein starkes Torhüter-Duo.

„Das wird eine richtig schwere Aufgabe, denn der Gegner ist auf allen Positionen gut gesetzt“, unterstreicht Heiner Thiemann. Dies bewiesen die Mündener bereits im Hinspiel, als sie mit einer 8:1-Führung einen Blitzstart erwischten. Die Barnstorfer steigerten sich danach und kämpften die Gäste mit den beiden starken Außenangreifern Finn Richter (10/2) und Nils Mosel (6) mit 28:26 nieder.

Die meiste Gefahr droht den Barnstorfern vom zweikampf- und schussstarken Rückraumakteur Christian Grambow, der mit 142/43 Treffern die interne Torschützenliste bei der TG Münden anführt. Zu beachten sind aber auch Linkshänder Janis Pavlovics (110/20 T.) und Andrej Doktorovych (65 T.), doch beide Leistungsträger sind angeschlagen. Ihr Mitwirken entscheidet sich kurzfristig.

Auf alle Fälle müssen sich die Barnstorfer – vor allem Finn Richter und Denis Maksimovich – steigern, wenn sie in Münden bestehen wollen. Einen Favoriten sieht Heiner Thiemann in der Partie nicht: „Wir sind mit dem Gegner auf Augenhöhe.“

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