Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz reist zum torhungrigen VfL Fredenbeck II

Mosel lobt Golenia: „Er hat sich zum Abwehrchef entwickelt“

Barnstorf - Nils Mosel, Mannschaftskapitän beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz, verfolgt vor der Auswärtspartie am Sonntag um 17 Uhr beim Tabellenzehnten VfL Fredenbeck II nur ein Ziel: „Wir wollen auf Schlagdistanz zu den führenden Mannschaften bleiben, deshalb zählt nur ein Sieg.“ Der 30-Jährige leitete ab Dienstag für den beruflich verhinderten Coach Heiner Thiemann das Training.

„Wir müssen einfach konstanter spielen und dürfen uns nicht selbst in die Bredouille bringen. Aus einer stabilen Deckung sollten wir die schnelle Mitte spielen und noch mehr Tempogegenstöße laufen“, sagt der pfeilschnelle Rechtsaußen. Er freut sich über die Fortschritte des 22-jährigen Martin Golenia: „Er hat sich zum Abwehrchef entwickelt, setzt Impulse und gibt klare Ansagen.“

Personell können die Gäste bis auf Saulius Liutikas

Thiemann fordert: „Wir

müssen dagegenhalten“

(Operation nach Kreuzband riss erfolgt) und Denis Maksimovich (Muskelfaserriss in der Wade) aus dem Vollen schöpfen. Im halbrechten Rückraum bot Malte Helmerking zuletzt gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen (34:23) für den verletzten Denis Maksimovich eine ordentliche Leistung. Es kann aber auch sein, dass diesmal Linkshänder Matthias Andreßen, der mit der Zweiten bereits morgen gegen die HSG Neuenburg/Bockhorn spielt, zum Einsatz kommt.

„Der VfL Fredenbeck II verfügt über eine junge Mannschaft, die viele Tore wirft“, weiß Heiner Thiemann. Die Drittliga-Reserve stellt nach dem ATSV Habenhausen (297 Tore erzielt) den zweitbesten Angriff (293). Das bekam bereits Kreisrivale FTSV Jahn Brinkum beim 34:37 zu spüren. Gleich 14 Treffer warf Linksaußen Clemens Stangneth. Zu beachten sind im Team von Trainer Igor Sharnikau auch noch Mittelmann David Oppong und Linkshänder Jonas Buhrfeind (spielt noch in der Oberliga-A-Jugend).

Die Barnstorfer müssen sich auch darauf einstellen, dass Rückraumakteur Lars Kratzenberg aus dem Kader der Ersten aufläuft, denn der VfL Fredenbeck spielt bereits morgen in der Dritten Liga Nord um 19 Uhr bei der TS Großburgwedel. Auch in der vergangenen Saison wirkte der 21-Jährige beim 22:29 in Fredenbeck mit, traf dabei sechsmal ins Schwarze.

Heiner Thiemann erwartet am Sonntag eine „offene Partie“, fordert aber von seinen Schützlingen: „Wenn wir die Punkte holen wollen, dann müssen wir dagegenhalten.“ · mbo

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