Mosel erzielt satte 13 Tore – 32:28

HSG Barnstorf/Diepholz II gewinnt Verfolgerduell

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Steuerte zum 32:28-Erfolg über den VfL Fredenbeck II 13 Tore bei: Barnstorfs Spielertrainer Nils Mosel (l.).

Barnstorf - Elftes Heimspiel, zehnter Sieg: Handball-Verbandsligist HSG Barnstorf/Diepholz II gewann am Sonnabend vor 50 Zuschauern in der neuen Barnstorfer Vereinssporthalle das Verfolger-Duell, schlug Oberliga-Absteiger VfL Fredenbeck II mit 32:28 (18:17).

Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Barnstorfs Spielertrainer Nils Mosel, der gleich 13 Tore erzielte. „Das war ein gutes Spiel von uns, die Einstellung passte. In der zweiten Halbzeit haben wir in der Abwehr besser zugepackt und einige Tore schön herausgespielt“, analysierte der 35-Jährige. Er lobte auch Finn Richter: Der 31-jährige Leistungsträger setzte sich in einigen Eins-gegen-eins-Situationen durch, holte mehrere Siebenmeter heraus und kam am Ende auf insgesamt neuen „Buden“.

Die Gastgeber traten mit dünnem Aufgebot an, denn neben Linkshänder Matthias Andreßen (Studium) sowie Torwart Maik Schwenker (privat verhindert) fehlten auch noch Bernd Pundt (Weisheitszähne gezogen) und Dennis Wulf (beruflich unabkömmlich). Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zog der Tabellendritte nach Toren von Mosel, Richter (Siebenmeter verwandelt) und Eugen Weber von 7:7 (14.) auf 10:7 (17.) davon. Die Fredenbecker hielten aber mit den wurfstarken Rückraumakteuren Torben Sauff (12/6) und Florian Krämer (5) dagegen, glichen zum 13:13 (25.) aus und legten danach vor. Kurz vor der Pause drehten Marcel Haab und Jeldrik Heemann den Spieß zum 18:17-Halbzeitstand um. „Wir haben zu viele Gegentore bekommen“, monierte Mosel, sagte aber auch: „Die Fredenbecker waren fix auf den Beinen.“

Nach dem Seitenwechsel stellte der Tabellenfünfte seine Deckung von 6:0 auf 4:2 um. Diese offensivere Variante stellte die Barnstorfer vor keine größeren Probleme. Fredenbecks Lennart Fuhr egalisierte letztmalig zum 23:23 (46.). Mosel mit einem Dreierpack und Jan-Eric Rechtern brachten die Heimmannschaft mit vier Treffern in Folge auf die Siegerstraße – 27:23 (51.). Danach verwalteten die Hausherren den Vorsprung, spielten sicher weiter. Spätestens beim 31:26 (56.) durch Rechtsaußen Sascha Recht stand der 13. Saisonsieg des letztjährigen Vizemeisters fest. 

mbo

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