Mannschaftskapitän der HSG Barnstorf/Diepholz erzielt beim 33:27-Erfolg über VfL Fredenbeck neun Tore

Mosel dreht in Hälfte zwei auf

Diepholz - Von Matthias Borchardt · Er hatte viel einstecken müssen, wirkte am Ende ausgepowert und ließ sich nach der Partie von den Fans feiern: Nils Mosel. Der Mannschaftskapitän der HSG Barnstorf/Diepholz trug am Sonnabend vor 350 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle mit neun Toren maßgeblich zum 33:27 (16:15)-Erfolg über den VfL Fredenbeck bei.

„Das war ein anstrengendes Spiel. Fredenbeck hat uns lange Zeit das Leben schwer gemacht. Heute haben wir endlich auch einmal spielerisch überzeugt. In der zweiten Halbzeit passte bei uns alles, da war auch ich richtig im Spiel“, sagte ein glücklich wirkender Nils Mosel. Auch Denis Maksimovich freute sich über die Punkte: „Das war ein Arbeitssieg. Wir haben trotz einiger Fehler nicht den Glauben an uns verloren, haben weiter gut gekämpft. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg.“

Fredenbecks Coach Ralf Böhme zeigte sich mit einigen Zeitstrafen der Schiedsrichter Olaf und Mark Wager (SV Warsingsfehn) nicht einverstanden, nannte aber einen anderen Grund für die Niederlage: „In der entscheidenden Phase haben wir zu viele technische Fehler gemacht. Insgesamt gesehen hat die HSG Barnstorf/Diepholz verdient gewonnen.“

„Mit einer kämpferisch starken Leistung hat sich meine Mannschaft aus dem Sumpf gezogen. Zum Schluss waren wir auch physisch stärker“, sagte Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz. Eine Klasse-Leistung bescheinigte er Nils Mosel. Der 58-Jährige freute sich aber auch über den Formanstieg von Rückraumakteur Malte Helmerking (6/3), der alle Siebenmeter verwandelte. Auch Neuzugang Denis Maksimovich (5) fasst immer mehr Fuß.

Die Gastgeber führten nach einer „Bude“ von Malte Helmerking mit 5:2 (7.), danach erlaubten sie sich einige Unkonzentriertheiten. Die Fredenbecker nutzten vor allem mit dem gefährlichen Rückraumakteur Pascal Czaplinski (7) die Schwächen aus und drehten nach einer Viertelstunde den Spieß zum 8:6 um. Diesen Zwei-Tore-Vorsprung behaupteten die Gäste in einer kampfbetonten Begegnung bis zum 13:11 (22.). In der Endphase der ersten Hälfte setzte vor allem Finn Richter (5) die Akzente. Der 23-jährige Linksaußen glich zum 13:13 (24.) und 14:14 (28.) aus und sorgte schließlich auch für den 16:15-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Nils Mosel seine individuelle Klasse, erzielte sieben seiner insgesamt neun Tore in den zweiten 30 Minuten. Die Fredenbecker ließen sich aber nicht abschütteln, hielten weiter dagegen. Letztmalig schaffte Marcin Miac den Ausgleich zum 23:23 (44.). Sigitas Stropus und Marek Saloka per Gegenstoß brachten den Tabellensechsten mit zwei Treffern zum 25:23 (45.) auf die Siegerstraße. In einer guten Phase erhöhten Denis Maksimovich (2), Nils Mosel und Malte Helmerking (Strafwurf verwandelt) mit vier Toren in Folge von 25:24 (46.) auf 29:24 (51.). Die Hausherren ließen sich von einer Manndeckung gegen Sigitas Stropus nicht aus dem Konzept bringen und fuhren den dritten Heimsieg ein. Positiv zahlte sich die Einwechslung von Torhüter Olaf Sawicki aus, der einige Bälle meisterte.

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