Morgen Punktspielstart gegen BW Tündern / Trainer Brinkmann jammert nicht

Landesligist TuS Sulingen gehen Innenverteidiger aus

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Bot nach seiner Einwechslung im Bezirkspokal in Wetschen eine ordentliche Leistung: Sulingens Niklas Klare (r.) – links im Bild Wetschens Verteidiger Danny Lange. Klare wäre morgen durchaus eine Alternative für die Anfangsformation.

Sulingen - Die Testergebnisse aus der Vorbereitung haben keine Bedeutung mehr, jetzt geht’s wieder um Punkte in der Fußball-Landesliga. Vor dem morgigen Heimspiel um 16 Uhr gegen den HSC BW Tündern sagt Walter Brinkmann, Trainer beim TuS Sulingen: „Wir sind für die Saison gerüstet.“

Der 52-Jährige jammert trotz mehrerer Ausfälle nicht, macht sich allerdings Gedanken. Gerade in der Innenverteidigung gibt’s Sorgen, denn in Sören Sandmann (Schlag aufs Knie), Till Linsenhoff (Urlaub) und Tomasz Tomasik (Reha nach Kreuzbandriss) fallen gleich drei Defensivakteure aus. Wer das Innenverteidiger-Duo mit Manuel Meyer bildet, steht noch nicht fest. Außerdem stehen Neuzugang Jan Rieckhof (beruflich verhindert) und Sebastian Elvers (Urlaub) nicht zur Verfügung.

Von den Neuzugängen geben vermutlich die Offensivkräfte Bogdan Golgot und Tim Rieckhof ihr Landesliga-Debüt für den TuS Sulingen.

Einsatz von Garaf

fraglich

Ansonsten dürften die bewährten Kräfte aus der vergangenen Saison beginnen. Noch unklar ist, ob der quirlige Salam Garaf mitwirken kann. Beim 21-Jährigen wurde eine Kopfhaut-Risswunde mit mehreren Stichen genäht.

Brinkmann hat noch einmal das jüngste 4:0 im Bezirkspokal beim TSV Wetschen aufgearbeitet. Die erste Hälfte hatte ihm missfallen: „Das war eine schwache Leistung. Die Unruhe auf dem Platz war völlig unnötig, da sind wir hektisch geworden. Letztendlich hat aber das Ergebnis nachher gestimmt.“

Gegen den HSC BW Tündern wollen die Sulestädter von Beginn an mit der nötigen Einstellung zu Werke gehen. „Wichtig ist, dass wir gut in die Saison kommen. Wir wollen Tündern schlagen“, sagt der TuS-Coach. Er rechnet mit Anlaufschwierigkeiten: „Wir sind noch nicht ganz so stabil. Außerdem können wir die Ausfälle nicht eins zu eins ersetzen.“ Dennoch rechnet er fest mit einem „Dreier“, „wenn der absolute Wille da ist“. Dass der letztjährige Tabellenvierte den Gegner schlagen kann, hat er vergangene Serie beim 2:0 daheim und beim 1:0 auswärts bewiesen.

Der Kader der Gäste hat sich im Vergleich zur Spielzeit 2013/2014 kaum verändert. Kopf der Mannschaft ist auf der Sechserposition ist Tim Piontek. Er setzt die kopfballstarken Offensivkräfte Edward Urich, Niklas Beckmann und Lukas Masur mit brauchbaren Bällen in Szene.

Die Sulinger wollen sich gar nicht allzu sehr nach dem Team von Coach Siegfried Motzner richten, sondern ihr eigenes Spiel durchsetzen. Sie bauen natürlich auch auf Mehmet Koc, letztjähriger Landesliga-Torschützenkönig.

mbo

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