HSG Barnstorf wie ein Absteiger – 25:43

Mohrmann scheidet früh verletzt aus

War beim 25:43-Debakel gefährlichster Rückraumschütze bei der HSG Barnstorf/Diepholz: Linkshänder Denis Maksimovich (r.), der sechsmal traf.

Kreis-Diepholz - BARNSTORF (mbo) · In dieser Verfassung steigt die HSG Barnstorf/Diepholz aus der Dritten Handball-Liga West ab. Der Tabellen-13. hatte am Sonnabend beim überlegenen Spitzenreiter TuS Ferndorf nicht den Hauch einer Chance, unterlag vor 900 Zuschauern mit 25:43 (10:22).

„Heute waren die Ferndorfer eine Klasse besser. Sie haben unsere Fehler gnadenlos ausgenutzt“, unterstrich Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz. Nach den Ausfällen von Leistungsträger Nils Mosel (Bandscheibenvorfall) sowie Ulf Grädtke und Christoph Müller (beide Kreuzbandriss) schied bereits im zweiten Angriff Rückraumakteur Jan Mohrmann mit einer Zerrung oder einem Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel verletzt aus. „Da ging gar nichts mehr“, seufzte der 26-Jährige. Er verfolgte den weiteren Spielverlauf von der Bank aus und musste tatenlos zusehen, wie sich seine Mannschaft ein Gegentor nach dem anderen einfing. Nur bis zum 3:3 (5.) durch Kreisläufer Andrius Gervé hielten die Gäste mit, danach deckten die Gastgeber die Schwächen des letztjährigen Tabellenneunten der Regionalliga Nord schonungslos auf. Der Ex-Barnstorfer Michael Feldmann (3) sorgte beim 9:4 (12.) erstmals für eine Fünf-Tore-Führung der Ferndorfer. Die spielerisch und läuferisch überlegenen Hausherren kamen mit den Haupttorschützen Dennis Aust (12/5), Mirza Sijaric (8) und Christian Rommelfanger

▪ Partie bereits zur

▪ Pause gelaufen

(7), der nach fünfwöchiger Verletzungspause ein gelungenes Comeback feierte, immer wieder zu einfachen Toren. Beim 19:9 (27.) durch Linksaußen Mirza Sijaric lagen sie erstmals mit zehn „Buden“ vorn. „Es lief nicht rund. Wir haben nicht gut in der Abwehr gestanden“, monierte Jan Mohrmann.

Bereits zur Pause lagen die Barnstorfer hoffnungslos mit 10:22 zurück. „Das Spiel war zur Halbzeit gelaufen“, urteilte Heiner Thiemann.

In den zweiten 30 Minuten erzielten die Gäste mit den beiden Haupttorschützen Denis Maksimovich (6) und Andrius Gervé (6/1) wenigstens noch 15 Treffer. Doch das war letztendlich nur Ergebniskosmetik. Nach 48 Minuten führte der Meisterschaftsanwärter mit 33:15 (48.) und baute den Vorsprung auf 40:22 (57.) aus.

Die Zuschauer bekamen noch einen Kempa-Trick zu sehen, mit dem Mirza Sijaric und Michael Lerscht den vorletzten Treffer (42:24) dieser Partie zelebrierten. „Bei einem solchen Spielstand können wir das machen“, freute sich Ferndorfs Coach Caslav Dincic über das gelungene Kabinettstückchen.

Die Barnstorfer müssen die Begegnung schnell abhaken, denn bereits am Sonnabend steigt daheim das wichtige Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten HSE Hamm.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

„Wer ist diese Mannschaft, die da gegen Gladbach spielt?“ Netzreaktionen zu #SVWBMG

„Wer ist diese Mannschaft, die da gegen Gladbach spielt?“ Netzreaktionen zu #SVWBMG

Ohne eigenes Auto mobil auf dem Land

Ohne eigenes Auto mobil auf dem Land

Italiens Topattraktionen öffnen wieder

Italiens Topattraktionen öffnen wieder

Leipzig schwächelt im Titelkampf - Nächster Schalke-Dämpfer

Leipzig schwächelt im Titelkampf - Nächster Schalke-Dämpfer

Meistgelesene Artikel

„Alle haben sich riesig gefreut“

„Alle haben sich riesig gefreut“

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Marcel Heyer bleibt in Wagenfeld

Marcel Heyer bleibt in Wagenfeld

Kommentare