HSG Barnstorf/Diepholz muss in Bützfleth auf der Hut sein / Topspiel noch nicht im Kopf

Mohrland weiß: „Das wird Kampf bis zur letzten Minute“

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Kann sich auf einen arbeitsreichen Sonntagspätnachmittag einstellen: Torhüter Donatas Biras von der HSG Barnstorf/Diepholz.

Barnstorf - „Ich sehe uns schon im Vorteil“, sagt Mario Mohrland, Trainer beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz, vor der Auswärtsbegegnung am Sonntag (Anwurf 17 Uhr) beim Tabellenvorletzten HSG Bützfleth/Drochtersen. Doch er weiß auch, dass seine Mannschaft mehr denn je gefordert ist: „Das wird eine heiße Partie in einer engen Halle.“

Die Gastgeber gehen sicherlich selbstbewusst ins Spiel, denn der jüngste 28:25-Auswärtserfolg bei der heimstarken HSG Schwanewede/Neuenkirchen hat ihnen zusätzliche Kraft gegeben. Und in eigener Halle haben sie sich immer gut verkauft. So schlugen sie die ambitionierte SG Achim-Baden mit 25:24 und unterlagen dem Tabellenzweiten TV Bissendorf-Holte nur mit 30:32.

„Das wird Kampf bis zur letzten Minute – ein richtig hartes Auswärtsspiel für uns. Wir müssen mit der richtigen Einstellung aus dem Bus steigen, den Kampf annehmen und gegenhalten. Wenn uns das gelingt, sind wir auf einem guten Weg“, sagt Mario Mohrland. Bereits in der Hinbegegnung brachten die Barnstorfer den 31:27-Erfolg erst in den Schlussminuten unter Dach und Fach.

Personell schlagen sich bei den Barnstorfern mehrere Akteure mit grippalen Infekten herum. So machten beispielsweise die Leistungsträger Marius Kasmauskas und Nils Mosel nicht alle Übungseinheiten in dieser Woche mit. Vermutlich steht dem Spitzenreiter der gleiche Kader zur Verfügung, der am vergangenen Sonnabend bei der TSG Hatten-Sandkrug mit 33:28 gewonnen hat.

Längere Spielanteile soll diesmal Kamil Chylinski erhalten, der nach zwölfwöchiger Verletzungspause in Sandkrug sein Comeback gegeben hatte. Und der Mittelmann legt sich im Training wieder voll ins Zeug.

Ganz zur Freunde vom HSG-Coach: „Kamil verliert immer mehr die Angst von seiner Verletzung.“ Der Pole ist für die zweite Reihe eine Alternative.

Spielertrainer Marcin Waryas ist bei der HSG Bützfleth/Drochtersen der Kopf der Mannschaft, er gibt dem Spiel die nötige Struktur. Gefahr droht den Gästen von Linksaußen Niklas Frank, mit 103/30 „Buden“ bester Torschütze der Heimmannschaft. Zu beachten sind auch noch die Rückraumakteure Clemens Hagemann (51) und Yannik Moje (48/2). Dieses Trio hatte zusammen mit Torhüter Sören Scholvin, der zuletzt etliche Bälle in Schwanewede parierte, entscheidenden Anteil am ersten Auswärtssieg der abstiegsgefährdeten Bützflether.

Mohrland erhofft sich von seiner Mannschaft im Vergleich zum Spiel in Sandkrug eine Steigerung: „Im Angriff müssen wir noch mehr Geduld aufbringen und die Anzahl der überhasteten Abschlüsse minimieren.“ An den kommenden Heimhit am 21. Februar gegen die SG Achim-Baden verschwendet der 37-Jährige noch keine Gedanken: „Wir denken nur von Spiel zu Spiel.“ · mbo

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