HSG Barnstorf/Diepholz reist heute mit Respekt nach Neerstedt / Helmerking dabei

Mohrland urteilt: „Das ist ein Spiel auf Augenhöhe“

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Wurde zuletzt in Manndeckung genommen: Barnstorfs Arunas Srederis (r.). Der Litauer ist mit 71 Treffern bester Feldtorschütze beim Tabellenzweiten der Handball-Oberliga. ·

Barnstorf - Spieler, Trainer und Verantwortliche kennen sich gut: Im heutigen Duell (Anwurf 20.30 Uhr) zwischen Gastgeber TV Neerstedt und der HSG Barnstorf/Diepholz, Tabellenzweiter der Handball-Oberliga, steckt Pfeffer. Auch Barnstorfs Trainer Mario Mohrland spricht von „Derby-Charakter“ und unterstreicht: „Die Partie hat es in sich.“

Der 37-Jährige schiebt eine etwaige Favoritenrolle von sich: „Das ist ein Spiel auf Augenhöhe.“ Er weiß, dass das Team von Coach Dag Rieken sich nach dem schlechten Saisonstart „gut entwickelt hat“ und mittlerweile mit 16:12 Punkten auf Platz sieben liegt. Die Hinbegegnung gewannen die Barnstorfer zwar mit 33:27, aber da fehlte unter anderem Regisseur Tim Schulenberg. „Er gibt den Takt an, ihn gilt es zu neutralisieren“, sagt der HSG-Trainer, dem allerdings auch die Stärken von den Rückraumakteuren Torben Kruse, Eike Kolpack und Björn Schilke sowie Rechtsaußen Bastian Carsten-Frerichs bekannt sind. Sein Urteil über den Gegner: „Neerstedt hat eine gut besetzte Truppe. Wir müssen das Tempospiel unterbinden.“ Umgekehrt hat auch Rieken großen Respekt vor der HSG, die er zu den Favoriten auf den Drittliga-Aufstieg zählt: „Wenn wir Barnstorf schlagen wollen, müssen wir als Einheit funktionieren.“

Beim TV Neerstedt sind Linksaußen Thomas Schützmann und Linkshänder Torben Kolpack angeschlagen. Coach Rieken geht aber davon aus, dass sie heute dabei sind. Auch sonst hat er alle Mann an Bord. Allerdings hat Shooter Eike Kolpack berufsbedingt erheblichen Trainingsrückstand und läuft seiner Bestform weit hinterher.

Dagegen schlägt sich bei den Gästen der eine oder andere Akteur mit einem grippalen Infekt herum. So urteilte der selbst verschnupfte Mario Mohrland nach dem Training: „Der Motor läuft auf 80 Prozent.“ Er geht allerdings davon aus, dass bis auf Martin Golenia (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) alle Akteure dabei sind. Auf alle Fälle gehört auch Rückraumspieler Malte Helmerking aus der Zweiten zum Aufgebot.

Ob Kamil Chylinski, der sich nach einem Bänderanriss im Sprunggelenk noch im Aufbautraining befindet, bereits heute als Alternative auf der Bank sitzt, entscheidet sich kurzfristig. Beim jüngsten 28:20-Erfolg

Kreisläufer Andrius Gervé

wieder erste Wahl

über die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn spielte Zweittorhüter Manuel Pauli durch, auch Kreisläufer Cedric Quader und Nachwuchshoffnung Kevin Heemann bekamen Spielanteile. Dabei verfolgt Mario Mohrland einen wichtigen Aspekt: „Wir brauchen die Spielpraxis für alle Leute, da sind wir auf einem guten Weg.“

Der litauische Nationalspieler Andrius Gervé gehört heute wieder zur ersten Sieben. Zuletzt saß der Kreisläufer die ersten 20 Minuten auf der Bank. Nach sieben Länderspielen innerhalb von zweieinhalb Wochen bekam der 27-Jährige eine Pause. „Der Reisestress hat schon geschlaucht“, gibt der HSG-Coach zu bedenken.

Die Barnstorfer wollen aus einer aggressiv arbeitenden 3:2:1-Deckung mit Laurynas Palevicius in der Spitze schnell nach vorn spielen. Wichtig ist allerdings auch, dass sie ihre Chancen besser nutzen und nicht wieder mehrere Siebenmeter auslassen. · mbo

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