HSG Barnstorf/Diepholz reist zum brisanten Duell nach Sandkrug / Mosel heiß

Mohrland sitzt endlich wieder auf der Trainerbank

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Bestritt am 15. November vergangenen Jahres sein letztes Spiel für die HSG Barnstorf/Diepholz: Kamil Chylinski (beim Wurf). Er gibt morgen in Sandkrug sein Comeback. ·

Barnstorf - Nach Ablauf einer Sperre von einem Vierteljahr darf Mario Mohrland, Trainer beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz, ausgerechnet im morgigen Auswärtsspiel bei der TSG Hatten-Sandkrug (Anwurf 20 Uhr) wieder auf der Bank sitzen. Der 37-Jährige wirkt erleichtert, dass er während des Spiels wieder näher an der Mannschaft ist: „Es ist angenehmer, am Geschehen teilnehmen zu können, als auf der Tribüne zu sitzen.“

Die ereignisreiche Hinbegegnung mit drei Roten Karten in den Schlussminuten gegen die Gastgeber und einem Siebenmeter-Tor zum 34:35-Endstand haben die Barnstorfer abgehakt. Das versichert Mario Mohrland: „Das war beim Training unter der Woche kein besonderes Thema.“ Das bestätigte auch Mannschaftskapitän Nils Mosel, dennoch gibt er zu: „Für mich ist das immer ein besonderes Spiel, weil ich mal für die TSG Hatten-Sandkrug gespielt habe. Das wird auch diesmal ein heißes Eisen. Bei uns muss von Anfang an die Einstellung stimmen. Außerdem sollten wir besser gegenhalten als in der Hinbegegnung.“

Kamil Chylinski

feiert morgen Comeback

Personell sieht’s beim Tabellenzweiten gut aus. Nach einer zwölfwöchigen Verletzungspause (Bänderanriss im Sprunggelenk) wird Mittelmann Kamil Chylinski morgen Spielanteile bekommen. Im Training traut sich der Pole schon einiges zu. „Der Kopf ist noch das größere Problem“, verrät Mario Mohrland. Auf alle Fälle ist er froh, eine Alternative mehr in der Hinterhand zu haben. Nils Mosel schlägt sich zwar noch mit einem Bluterguss über dem rechten Knie herum, trainierte nur mit angezogener Handbremse. Dennoch sollte der pfeilschnelle Rechtsaußen morgen in der Sporthalle im Schulzentrum Sandkrug auflaufen können.

Mohrlands Marschroute steht: „Wir müssen uns mit der richtigen Einstellung ins Spiel hineinfinden, unsere Stärken einbringen, wenig Gegentore kassieren und mit Tempo nach vorn spielen. Wichtig ist allerdings auch, dass wir eine bessere Chancenverwertung hinbekommen.“ So ließen die Barnstorfer in den vergangenen drei Begegnungen doch mehrere Siebenmeter aus. Beispielsweise vergab der litauische Nationalspieler Andrius Gervé beim jüngsten 23:22-Erfolg über die HSG Schwanewede/Neuenkirchen zwei Strafwürfe.

Aufpassen müssen die Gäste besonders auf Hattens Mittelmann Robert Langner und Kreisläufer Jürgen Erdmann. Beide Akteure trafen in Diepholz jeweils siebenmal ins Schwarze. „Das Zusammenspiel dieser Achse müssen wir unterbinden“, unterstreicht Nils Mosel. In der Hinpartie spielte Laurynas Palevicius noch nicht in der Spitze der 3:2:1-Deckung der Barnstorfer. Durch seine aggressive Abwehrarbeit hat er sich zu einer Stütze entwickelt.

Da die Gäste bereits drei Minuspunkte mehr auf dem Konto haben als Spitzenreiter SG Achim-Baden, dürfen sie sich keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Das weiß auch Mario Mohrland: „Um weiter um die Spitze zu spielen, ist ein Sieg vonnöten.“ · mbo

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