HSG-Coach wieder zum Zuschauen verdammt / Achtung vor Aufsteiger Elsfleth

Mohrland: „Jungs wissen, wie der Hase läuft“

+
Auch dank Nils Mosels 51 Toren stellt die HSG Barnstorf/Diep-holz die beste Offensive der Oberliga.

Diepholz / Barnstorf - Mit mickrigen zwei Auswärtspunkten im Gepäck reist der Elsfleter TB zur Handball-Oberliga-Partie bei der HSG Barnstorf/Diepholz an (morgen, 20 Uhr in der Mühlenkamp-Sporthalle).

Doch Obacht: Zuletzt erkämpfte sich der ETB beim Tabellendritten TV Bissendorf/Holte ein 25:25, obwohl die Elsflether zwischendurch fast aussichtslos mit 7:13 und 20:24 zurückgelegen hatten. Die junge Aufsteiger-Mannschaft stellte damit einmal mehr ihr Kämpferherz unter Beweis.

Für die Gastgeber gilt es, die Kreise von TB-Mittelmann Florian Doormann einzuengen. Der 24-Jährige hat bereits Erfahrungen in der 3. Liga, versteht es, die Angriffsspielzüge klug zu initiieren, aber auch selbst Torgefahr auszustrahlen. Seine Nebenleute im Rückraum sind der Linkshänder Chris Santen und Bela Rußler, der zuletzt beim Coup gegen Bissendorf fünf Treffer erzielte. Der Haupttorschütze der Gäste ist jedoch Kreisläufer Chris Danielzik. „Ich habe mir ein paar Videos vom ETB angeschaut“, sagt HSG-Coach Mario Mohrland, „da haben sie einen relativ unscheinbaren Eindruck gemacht. Auffällig ist aber, dass die Tore bei ihnen immer ziemlich verteilt sind.“

Das ist auch bei der HSG der Fall, die ohnehin die meisten Toren der Liga geworfen hat. Allerdings ist das Mohrland-Team auch abhängig vom offensiven Erfolg. Nur zweimal in der bisherigen Saison warfen Mohrlands Spieler nicht mehr als 30 Tore   – beide Begegnungen gingen verloren.

Kamil Chylinski wird morgen nicht mithelfen können, diese 30-Tore-Marke in Angriff zu nehmen. Denn der mit 44 Treffern viertbeste HSG-Schütze hat wegen Bänderrisses und Überdehnungen im Sprunggelenk ein sechswöchiges Sportverbot. Auch nicht sicher ist, ob Saulius Liutikas (Knieprobleme) dabei mitwirken kann, die Scharte der jüngsten Liga-Niederlage gegen den VfL Fredenbeck II auszuwetzen.

Die spielfreie HSG Barnstorf/Diepholz hatte sich letztes Wochenende entspannt zurücklehnen können und erlebte, wie der Spitzenreiter HSG Schwanewede/Neuenkirchen mit 20:23 gegen HSG Achim/Baden patzte. „Im Rückblick könnte da natürlich eine gewisse Ärgerlichkeit entstehen, weil wir gegen Fredenbeck nicht gewonnen haben“, sagt Mohrland.

Sein Team wird gegen Elsfleth auf eine solide Defensive treffen, denn obwohl die Gäste satte sieben Punkte weniger als die HSG haben, kassierte der ETB im Ganzen nur 18 Gegentore mehr als die HSG.

Mohrland selbst wird gegen Elsfleth nicht von der Seitenlinie aus dirigieren können, weil seine Sperre noch bis zum 31. Januar 2014 läuft. Kein Problem für den Coach: „Die Jungs wissen ja mittlerweile, wie der Hase läuft.“ · wie

Das könnte Sie auch interessieren

Werder Abschlusstraining

Werder Abschlusstraining

Thaibox-Seminar in Ehrenburg

Thaibox-Seminar in Ehrenburg

Hobbykünstler-Ausstellung in der KGS Leeste

Hobbykünstler-Ausstellung in der KGS Leeste

Tausende Demonstranten in Simbabwe fordern Mugabes Rücktritt

Tausende Demonstranten in Simbabwe fordern Mugabes Rücktritt

Meistgelesene Artikel

32:35 – HSG Stuhr unterliegt in Schwanewede

32:35 – HSG Stuhr unterliegt in Schwanewede

Brinkums Torwart Benjamin Schimmel glänzt im BSV-Duell

Brinkums Torwart Benjamin Schimmel glänzt im BSV-Duell

TuS Kirchdorf zu ängstlich gegen TSV Wetschen

TuS Kirchdorf zu ängstlich gegen TSV Wetschen

Ecke, Kopfball, Tor – und das auf beiden Seiten

Ecke, Kopfball, Tor – und das auf beiden Seiten

Kommentare