HSG Barnstorf/Diepholz will heute Spitze verteidigen / Gervé: „Ich bin heiß“

Mohrland: „Ich sehe uns in der Favoritenrolle“

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Auch der pfeilschnelle Litauer Laurynas Palevicius von der HSG Barnstorf/Diepholz will heute seinen Teil zum Heimsieg über die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn beitragen. ·

Diepholz - Erstes Heimspiel im neuen Jahr: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz erwartet heute um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn und will mit einem Sieg die Tabellenspitze verteidigen.

„Ich sehe uns in der Favoritenrolle, aber das wird keine leichte Aufgabe, denn die Partie in Bissendorf hat viel Kraft gekostet“, sagt Mario Mohrland, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz. Nach seiner Rückkehr von der litauischen Nationalmannschaft freute sich auch der fehlende Kreisläufer Andrius Gervé über den 30:19-Triumph im Oberliga-Hit beim TV Bissendorf-Holte: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie so gut gespielt hat.“ Der 27-Jährige brennt auf seinen heutigen Einsatz vor heimischem Publikum: ,,Ich bin heiß und will aufsteigen.“

Personell haben die Gastgeber vermutlich bis auf Martin Golenia (trainiert nach seinem Kreuzbandriss bereits locker mit) und Kamil Chylinski (befindet sich im Aufbau-Training nach einem Bänderanriss im Sprunggelenk) alle Mann an Bord. Auch Cedric Quader, der zusammen mit dem reaktivierten Tomas Lenkevicius für Andrius Gervé in Bissendorf in der Mitte der 3:2:1-Abwehr gespielt hatte, kann sich nach seiner ordentlichen Leistung Spielanteile ausrechnen. Bereits die Hinbegegnung hatten die Barnstorfer gegen den Tabellenzehnten mit 31:20 gewonnen. Auch diesmal wollen sie sich nicht nach dem Gegner richten, sondern ihr eigenes Spiel durchsetzen. „Wir müssen von Beginn an zeigen, wer Herr im Haus ist“, fordert Mario Mohrland. Er hofft, dass Marius Kasmauskas an seine starke Leistung in Bissendorf anknüpfen kann. Da hatte er nicht nur in der Deckung gute Aktionen, sondern setzte vorn immer wieder Linksaußen Finn Richter in Szene, der bei zehn Versuchen sieben Tore erzielte.

Der 37-jährige HSG-Coach nimmt sein Team in die Pflicht: „Von uns wird ein Sieg erwartet. Wir müssen voll konzentriert sein und dürfen den Gegner nicht unterschätzen.“ Er weiß, dass die Ammerländer in Kreisläufer Tobias Plagemann (61/6 Tore markiert) sowie den Rückraumakteuren Markus Kuhnt (55), Oliver Krause (51/3) und Matthias Reil (33) auch ein paar Handballer in ihren Reihen haben, die ihr Handwerk verstehen. Doch die Hausherren verfügen über mehr Qualität, so dass es in der 14. Begegnung zum elften Sieg reichen sollte. · mbo

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