HSG Barnstorf/Diepholz steckt Rückschläge weg / Mit Kasmauskas nach Fredenbeck

Mohrland: „Die Mannschaft ist noch enger zusammengerückt“

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Hat seine Sperre von vier Spielen abgebrummt und dürfte am Sonntag in Fredenbeck heiß sein: Barnstorfs Rückraumakteur Marius Kasmauskas (am Ball). ·

Barnstorf - Trotz Sperren und Verletzungen: Die HSG Barnstorf/Diepholz ist in der Handball-Oberliga die Mannschaft der Stunde, belegt nach sechs Siegen in Folge den ersten Platz. Und den wollen die Gäste am Sonntag (Anwurf 17 Uhr) beim Tabellenvorletzten VfL Fredenbeck II unbedingt verteidigen.

Barnstorfs Trainer Mario Mohrland nennt einen Grund für das Erfolgsgeheimnis: „Die Mannschaft ist noch enger zusammengerückt. Außerdem wird bei uns jeder Spieler gebraucht.“ Weiterer Pluspunkt des Spitzenreiters: der gute Fitnesszustand. Während die Gastgeber bei den Heimerfolgen gegen den TV Cloppenburg (36:26) und zuletzt im Topspiel gegen den TSV Bremervörde (34:23) in der zweiten Halbzeit noch zulegen konnten, bauten die Gegner kräftemäßig ab. Der HSG-Coach zählt zwei weitere Aspekte auf: „Vorn ist es uns gelungen, den Spielfluss zu steigern. Wir sind von allen Positionen torgefährlich. Und Laurynas Palevicius spielt in der Spitze der 3:2:1-Abwehr einen guten Part.“

Unterschätzen sollten die Barnstorfer den VfL Fredenbeck II (3:15 Punkte) nicht. Denn Kellerkinder können auch Handball spielen. Das erfuhr am Mittwochabend auch Bundesligist TuS N-Lübbecke, der sich beim Schlusslicht TV Emsdetten blamierte (23:27). „Die Fredenbecker haben eine junge Mannschaft – sie haben die eine oder andere Partie unglücklich verloren. Ein Selbstläufer wird das nicht. Ich hoffe, dass der Sieg gegen Bremervörde keinem meiner Spieler zu Kopf gestiegen ist“, unterstreicht Mario Mohrland.

Personell müssen die Barnstorfer vermutlich sechs Wochen lang auf Mittelmann Kamil Chylinski verzichten, der nach einer Bänderverletzung im Sprunggelenk eine Schiene trägt. Außerdem steht Ben Gondek aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Nach Ablauf seiner Rotsperre (vier Begegnungen pausiert) gehört Marius Kasmauskas wieder zum Aufgebot. Der 33-jährige Rückraumspieler ist gleich erste Wahl, da Kamil Chylinski fehlt. „Marius ist mit Feuer dabei“, lobt Mohrland die professionelle Einstellung des Litauers. Kasmauskas wird allerdings auch in der zweiten Reihe gebraucht, zumal Saulius Liutikas nach einem Kreuzband riss wieder über Knie-Probleme klagt. · mbo

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