Schwimmer feiert tolles Comeback

Möllers hat nichts verlernt

Statt der zwei Medaillen hätte sich Franz-Josef Möllers eigentlich deren acht um den Hals hängen müssen. Das Comeback des Wagenfelders war ein voller Erfolg.

WAGENFELD (mme) · Nach fünfzehnjähriger Pause mischt der Wagenfelder Schwimmer Franz-Josef Möllers auf Wettkämpfen wieder mit.

Bis in die neunziger Jahre hinein nahm er sehr erfolgreich an Deutschen und Europameisterschaften der Masters teil, dann beanspruchte ihn sein Beruf als Betriebsleiter der Mindener Bäder so sehr, dass weitere Auftritte auf hochrangigen Wettkampfveranstaltungen unmöglich waren. Jetzt befindet sich der 61-Jährige im Vorruhestand und hat wieder die Zeit, die er seiner alten Leidenschaft widmen kann – dem Schwimmsport. Mit einem Trainingspensum von täglich drei- bis sechstausend Metern bereitete sich Möllers ab Beginn des Jahres auf die Teilnahme an den Internationalen Deutschen Mastersmeisterschaften über die langen Strecken in Köln und auf die Landesmeisterschaften in Quakenbrück vor – und krönte sein Comeback mit gleich acht Medaillen. Am erfolgreichsten war der Wagenfelder als Schmetterlingsschwimmer, was Freunde und Verwandte nicht überraschte, schließlich hatte er doch in früheren Jahren bereits die deutschen Meisterschaften der Altersklasse 40 und 45 über die 200-Meter-Strecke errungen. Mit einer Goldmedaille über die 100-Meter-Distanz knüpfte Möllers im Frühjahr 2010 in Quakenbrück an alte Triumphe an: Nach respektablen 1:31,04 Minuten hatte er Sieg und Titel in trockene Tücher gepackt. Noch schneller war Möllers als Freistilschwimmer unterwegs. 2:45,76 Minuten brauchte er für die 200 Meter und landete damit auf dem Silberrang. Auch über die 50- und 100-Meter-Strecken wurde er Vizemeister. Dass er noch einen langen Atem hat und ihm die Puste alles andere als schnell ausgeht, hatte der Senior des TuS Wagenfeld bereits im April mit seiner Teilnahme an den Internationalen Deutschen Mastersmeisterschaften über die langen Strecken bewiesen. Hier startete er über die 400 und 1500 Meter Freistil, schlug nach 5:45,64 und 22:49,04 Minuten an und gewann beide Male Silber.

Erfolge, die den Ehrgeiz von Franz-Josef Möllers gerade erst geweckt haben. Im nächsten Jahr finden die Titelkämpfe über die langen Strecken in Essen statt. Für den Wagenfelder steht jetzt schon fest, dass er im April wieder mit von der Partie ist. Außer den beiden Freistilstrecken hat er auch die 200 Meter Schmetterling fest im Visier.

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