Mittelfeldmann freut sich auf alte Kollegen

Winkelmann – der Lübeck-Auskenner

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Marius Winkelmann (rechts) will am Sonntag wieder obenauf sein: Rehdens Mittelfeldmann freut sich auf das Wiedersehen mit seinen einstigen Lübecker Teamkollegen.

Rehden - Als ob er nie weg gewesen wäre! Nach dem jüngsten 0:1 des VfB Lübeck gegen Eintracht Braunschweig II hat Marius Winkelmann mal in die Mannschaftsaufstellung des Gegners gesehen. „Und neun Leute aus der Startelf kannte ich noch von früher“, berichtet der Mittelfeldmann des BSV Rehden über seinen Gegner vom Sonntag. Früher, das war für ihn die Saison 2011/2012.

„Am Anfang lief es dort auch ganz gut für mich“, schildert Winkelmann rückblickend. Acht der ersten zehn Regionalliga-Partien bestritt der damals vom FC Oberneuland an die Trave gewechselte Bremer, doch danach fand er sich in der zweiten Reihe wieder. „Aus taktischen Gründen“ hieß es damals, „aber man weiß ja, was das heißt“, sagt Winkelmann, der heute darüber schmunzeln kann: „Aber es war nicht einfach mit insgesamt drei Trainern in dieser Zeit. Am besten kam er mit Denny Skwierczynski zurecht. Der trainierte zum Ende die VfB-Zweite in der Schleswig-Holstein-Liga, in die Winkelmann auswich – und heute coacht der 40-Jährige die Erste. „Das ist sicher auch ein Grund, warum die Mannschaft so zusammengeblieben ist“, urteilt sein Ex-Schützling.

Skwierczynski hatte das Team in schwerer See übernommen – nach der Insolvenz Ende 2012. Den Rest der Regionalliga-Serie bestritt Lübeck außer Konkurrenz, das Rückspiel in Rehden beispielsweise gegen die faktische Zweite des BSV, „Aber der Verein hat den Kader mit Jungs aus der Stadt, der Region und Teilen Schleswig-Holsteins aufgestellt. In dieser Zusammensetzung haben sie nach dem Abstieg eine Super-Oberliga-Saison hingelegt und sind ohne Niederlage aufgestiegen“, erinnert Winkelmann: „Wir treffen also auf eine bestens eingespielte Mannschaft.“

Dennoch darf es in diesem Heimspiel für ihn nur ein Ziel geben: „Gegen einen Aufsteiger müssen wir gewinnen.“ Um das zu erreichen, brauche der BSV „mehr Abgezocktheit und mehr Willen“ als zuletzt: „Die wenigen Chancen, die wir haben, müssen wir auch nutzen“, fordert der 23-Jährige. Wo immer ihn Petersen am Sonntag auch aufstellt – ob auf seinem Stammplatz im defensiven Mittelfeld oder in der Innenverteidigung: „Ich habe gegen die Kollegen von früher nichts zu verschenken“, verspricht der Allrounder: „Natürlich freue ich mich auf ein Wiedersehen, aber während der 90 Minuten kenne ich erstmal keinen. Danach können wir ja wieder Freunde sein.“

ck

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