START IN DIE SAISON Bassums Neu-Coach Werner freut sich auf Herausforderung

Mit Umschaltspiel zum Erfolg

Mit vier Neuzugängen und einem neuen Cheftrainer geht der Fußball-Bezirksligist TSV Bassum in die Saison 2021/22 (von links): Co-Trainer Andreas Merdon, Neu-Chefcoach Martin Werner, Aljoscha Klatte, Torwart Jannis Meyer, Philipp Stünkel, Melvin Majowski, Betreuer Gunther Gröger und Physiotherapeut Holger Beckmann. Das Team verlassen hat dagegen Ole Scharf. Er spielt künftig für den Ligakonkurrenten TuS Sudweyhe.
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Mit vier Neuzugängen und einem neuen Cheftrainer geht der Fußball-Bezirksligist TSV Bassum in die Saison 2021/22 (von links): Co-Trainer Andreas Merdon, Neu-Chefcoach Martin Werner, Aljoscha Klatte, Torwart Jannis Meyer, Philipp Stünkel, Melvin Majowski, Betreuer Gunther Gröger und Physiotherapeut Holger Beckmann. Das Team verlassen hat dagegen Ole Scharf. Er spielt künftig für den Ligakonkurrenten TuS Sudweyhe.

Auf zu neuen Ufern: Martin Werner steigt als Trainer beim Fußball-Bezirksligisten TSV Bassum ein, löst Torsten Klein ab. Neu sind außerdem die Spieler Aljoscha Klatte, Philipp Stünkel, Melvin Majowski und Torwart Jannis Meyer. Alle fiebern dem Saisonstart entgegen.

Bassum – Wenn die Fußballer des TSV Bassum in die bald beginnende Bezirksliga-Saison starten, werden alle Augen auf Martin Werner gerichtet sein. Das verwundert nicht, immerhin geht bei den Lindenstädtern eine kleine Ära zu Ende. Viereinhalb Jahre war Torsten Klein dort als Cheftrainer aktiv. Doch das Ende einer Ära bedeutet gleichzeitig auch immer eine Chance.

Und diese will der neue Coach Werner nutzen. „Ich habe aber nicht vor, den Verein komplett auf links zu drehen“, versichert er: „Torsten hat hier gute Arbeit geleistet. Ich will das Bewährte von ihm behalten und zusätzlich meine eigenen Ideen mit einbringen, sodass am Ende das bestmögliche Ergebnis für den TSV Bassum dabei herauskommt.“

Ich hatte von Außen immer den Eindruck, dass bei so einem Umfeld eigentlich mehr kommen müsste.

Martin Werner, Neu-Trainer des TSV Bassum

Und um am Ende das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, hat der Traditionsclub noch mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit Aljoscha Klatte, Philipp Stünkel, Melvin Majowski und Jannis Meyer schließen sich vier neue Spieler dem TSV an. Der Kader wird somit noch einmal breiter, da in Ole Scharf (wechselt zum Ligakonkurrenten TuS Sudweyhe) nur ein Abgang entgegensteht.

Sehr zur Freude von Werner, der große Stücke auf seine Neuzugänge hält. Klatte, der vom Kreisligisten TSV Weyhe-Lahausen an den Klosterbach wechselt, lobt Werner unter anderem als Mentalitätsspieler: „Aljoscha ist ein ganz fairer Sportsmann. Einer, der in hitzigen Situationen die Übersicht behält. Er kann unheimlich gut organisieren, passt von seiner Art sehr gut in die Mannschaft.“ In Lahausen kam er überwiegend als Innenverteidiger zum Einsatz, kann aber auch das defensive Mittelfeld bekleiden.

Philipp Stünkel soll dagegen die offensive Außenbahn bedienen – und kennt sich in Bassum bereits bestens aus. „Er kommt aus unserer zweiten Mannschaft. Wir hatten schon länger ein Auge auf ihn geworfen“, verrät Bassums Co-Trainer Andreas Merdon über den 22-Jährigen: „Doch erst jetzt traut er sich den Sprung in die Bezirksliga zu.“ Und Werner hat auch schon eine Idee mit Stünkel: „Eigentlich ist er ein klassischer Zentrumspieler. Wir wollen ihn aber zu einem offensiven Außenspieler umfunktionieren.“

Melvin Majowski kennt Werner dagegen noch aus seiner Zeit als Coach des TVE Nordwohlde: „Ich habe ihn dort drei Jahre lang trainiert. Er ist technisch ein sehr guter Fußballer, der brenzlige Situationen gerne spielerisch löst. Er muss aber noch etwas an sich arbeiten.“ Majowskis Stärke liegt eher im Zentrum. „Aber er kann auch als Rechtsverteidiger auflaufen“, versichert Werner.

Der Letzte im Bunde ist Torwart Jannis Meyer. Er wechselte vor einem Jahr vom FC Gessel-Leerßen zum SV Heiligenfelde, wollte dort den Sprung in die Bezirksliga schaffen. „Aufgrund der Wettbewerbssituation ist ihm das leider nicht gelungen. Jetzt sucht er die Chance bei uns“, freut sich Werner auf den Nachwuchskeeper.

Und wie will Werner mit den alten und neuen Akteuren im Kader spielen lassen? Dazu hat Werner eine klare Meinung: „Ich muss jetzt nicht unbedingt 80 Prozent Ballbesitz haben. Ich will aber einen attraktiven Fußball spielen lassen. Mir ist ein schnelles Umschaltspiel wichtig, das entsprechend schwer zu verteidigen ist.“ Ob das schon am ersten Spieltag im Derby gegen den SC Twistringen klappt, wird sich dann zeigen. . .  

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