Rehden erwartet am Samstag VfB Oldenburg / Golombek warnt vor Appiah

Mit Krasniqi und Seaton zu mehr Effizienz?

Zurück auf der Zehn: Kamer Krasniqi kehrt in Rehdens Startelf zurück.
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Zurück auf der Zehn: Kamer Krasniqi kehrt in Rehdens Startelf zurück.

Rehden – Der Vizemeister kommt zum BSV Rehden in die Waldsportstätten – mindestens. Platz zwei der Südstaffel in der Regionalliga Nord haben die Fußballer des früheren Rehdener Co-Trainers Dario Fossi nämlich bereits vor diesem vorletzten Spieltag sicher, Platz eins wollen VfB-Coach Fossi und Geschäftsführer Michael Weinberg (bis Februar noch Sportvorstand beim BSV) zurückerobern, um vom Platz an der Sonne in die Meisterrunde zu gehen. Luxusprobleme, die die Schwarz-Weißen vor ihrem Heimspiel am Samstag ab 15.00 Uhr gern hätten.

Theoretisch könnten sie es noch in die Aufstiegsrunde schaffen, „aber diese Chance haben wir in den drei Spielen davor verpasst“, erinnert ihr Trainer Andreas Golombek an die Niederlagen in Hildesheim und gegen Jeddeloh sowie das 1:1 in Delmenhorst. Gänzlich unzufrieden ist er mit dem Remis jedoch nicht: „Mit Ausnahme eines Konters und des Elfmeters haben wir nichts zugelassen“, lobt er seine Abwehr. Das größte Manko in diesen und vielen übrigen Partien liegt weiter vorn: die Chancenverwertung. „Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison“, sagt der Fußballlehrer seufzend. Umso mehr sehnt er den Tag herbei, „an dem wir mal nur zwei Möglichkeiten für ein Tor brauchen“.

Immerhin: Michael Seaton könnte Rehden wieder jubeln lassen. Der mit acht Treffern beste BSV-Schütze kehrt ebenso in die Startelf zurück wie Zehner Kamer Krasniqi; beide haben ihre Sperren abgebrummt. Fraglich ist der Einsatz des seit dem Atlas-Spiel angeschlagenen Stürmers Bocar Djumo.

2G im Stadion, 2G-PLus im Vereinsheim

Noch bevor die Corona-Warnstufe 2 defintiv verkündet war, hatten sich die Verantwortlichen des BSV Rehden festgelegt: Für ihr nächstes Regionalliga-Heimspiel am Samstag ab 15.00 Uhr gegen den VfB Oldenburg – gleichzeitig das letzte des Jahres – wiesen sie auf die 2G-Plus-Regel für alle Besucher hin, die das Vereinsheim oder den darüber befindlichen VIP-Raum betreten wollen. Wer also „ins Warme“ will, muss nicht nur gegen Corona geimpft oder davon genesen sein, sondern auch zusätzlich einen tagesaktuellen, zertifizierten Test vorlegen – den nehmen zum Beispiel Ärzte, Apotheken oder Testzentren vor. „Für den Einlass ins Stadion verfahren wir aber weiter nach der 2G-Regel ohne Test“, erläutert Rehdens Teammanager Benjamin Priesmeier. ck

Der Tabellensiebte trifft auf eine „sehr disziplinierte Mannschaft“, lobt Golombek den Gegner: „Oldenburg zeigt ein gutes Umschaltspiel und hat in Marcel Appiah einen, der den Laden hinten zusammenhält“, warnt er vor dem 33-Jährigen, der in allen 16 Saisonspielen zum Einsatz kam – 15 Mal über die volle Distanz. Ebenfalls bemerkenswert: Der Innenverteidiger kassierte keine Karte.

Allerdings glaubt Golombek erkannt zu haben, dass „dieses Team zuletzt ein bisschen geschwächelt hat“. Mit Blick auf die Unentschieden gegen Jeddeloh und Atlas trifft das zu, mit Blick auf den jüngsten 4:0-Sieg gegen Lüneburg eher nicht.

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