„Mit dem Abstieg nichts zu tun“ / Morgen kommt Findorff

Klausmanns Sorgen halten sich in Grenzen

Melchiorshausen - Der Blick geht wieder nach unten. Und zwar nicht auf den matschigen Rasen, der in den Wintermonaten auf so vielen Fußballplätzen in der Region die Spiele erschwert, sondern in der Tabelle der Landesliga Bremen.

Der TSV Melchiorshausen spielt morgen (14.00 Uhr) auf der eigenen Anlage am Bollmannsdamm gegen die SG Findorff. Ein Spiel unter dem Motto „wegweisend“ und „besonders wichtig“. Melchiorshausen (Platz neun) ist nur noch vier Punkte vom Abstiegsplatz entfernt und auf dem steht: Die SG Findorff (Rang 14).

Melchiorshausens Trainer Reiner Klausmann will dem Thema aber aus dem Weg gehen: „Klar muss man da immer ein Auge drauf haben, aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben werden.“

Den eigenen Ansprüchen hinkt man momentan hinterher, doch der Optimismus bleibt. „Wir haben jetzt noch zwei Heimspiele gegen Findorff und Woltmershausen. Da wollen und müssen wir sechs Punkte einfahren. Das muss unser Anspruch sein“, erklärt Klausmann.

Gerade auf eigenem Platz hat Melchiorshausen in dieser Saison schon einige Ausrufezeichen gesetzt. Gegen OT Bremen und den SC Borgfeld gab es zuletzt jeweils Siege gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel. „Wir brauchen uns da vor keinem verstecken. Deshalb ist alles andere als ein Sieg eine herbe Enttäuschung“, so der Melchiorshauser Coach.

Vor allem wird es – wie so oft in dieser Hinrunde – auch auf die Offensive des TSV ankommen. Mit nur 20 geschossenen Toren hat Melchiorshausen den zweitschlechtesten Angriff der Liga. Keiner drängt sich als Torjäger auf. „Das hat aber auch was mit den vielen Verletzungen zu tun. Und das wird morgen auch nicht anders sein.“

Mit dem Gedanken, Spieler in der Winterpause noch zu verpflichten, spielt Klausmann aber nicht. „Wir haben hier in Melchiorshausen auch nicht die besten Argumente. Es gibt definitiv kein Geld, bleibt nur noch Spaß und Erfolg zu vermitteln.“

ktu

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