Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz will gegen Bützfleth die Fans versöhnen

Minimale Fortschritte: Thiemann zählt sein Team an

Diepholz - Die Heimniederlagen gegen die SG Achim/Baden (31:32) und Spitzenreiter TV Neerstedt (27:29) wurmen Nils Mosel, Mannschaftskapitän beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz, ganz schön. Deshalb fordert der 30-Jährige vor der morgigen Heimbegegnung (Anwurf 19.30 Uhr) in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen: „Wir müssen etwas für unsere Fans tun. Alles andere als ein Sieg käme einer Enttäuschung gleich.“

Der pfeilschnelle Linkshänder ist aber optimistisch, dass es mit dem zweiten Heimsieg klappt: „Die Abwehr muss stehen, und dann gilt es, Tempo zu machen.“ Das klappte zuletzt zumindest in der ersten Halbzeit in Brinkum, denn da führte der Tabellenfünfte zur Pause mit 15:6. Nun gilt es, solch eine Leistung über 60 Minuten zu zeigen. In guter Verfassung präsentierte sich Martin Golenia als neuer Abwehrchef.

Auch Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz, sieht beim letztjährigen Vizemeister Fortschritte, sagt allerdings

Kamil Chylinski

winken Spielanteile

auch: „Luft nach oben ist bei der ganzen Mannschaft noch.“ Das kann man wohl sagen. Der 61-Jährige zählt auf: „Das Umschalten nach vorn muss noch dynamischer sein. Gerade beim erweiterten Gegenstoß passt noch vieles nicht. Und im gebundenen Angriff spielen wir noch nicht druckvoll genug. Außerdem müssen wir in der Abwehr noch mehr zupacken.“ So gilt es gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen auch, die Neuzugänge Marius Kasmauskas, Kamil und Mateusz Chylinski sowie Matthias Andreßen weiter zu integrieren. „Die Konzeptionen sind noch nicht drin“, unterstreicht Heiner Thiemann. Er weiß, dass die Aufgabe gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen „kein Selbstläufer“ wird, betont allerdings: „Wir sind der Favorit und wollen die Punkte holen.“

Nils Mosel rechnet sogar schon weiter: „Wir wollen noch drei Siege in diesem Jahr holen.“ Das ist durchaus machbar, denn danach geht’s erst zum VfL Fredenbeck II, ehe dann die SVGO Bremen gastiert.

Personell fehlt bei den Gastgebern nur Mittelmann Saulius Liutikas (Kreuzband riss) – alle anderen Akteure sind bis auf die eine oder andere leichte Blessur fit. Spielanteile erhält diesmal auch Kamil Chylinski. Der Mittelmann ist zweikampf- und wurfstark, hat einen Tordrang, aber das Gefühl, die Spieler auf den Halbpositionen in Szene zu setzen, fehlt noch.

Die HSG Bützfleth/Drochtersen feierte beim jüngsten 36:31 über den VfL Fredenbeck II ihren ersten Saisonsieg. Dabei bot Mittelmann Max Bock mit 13/3 „Buden“ eine starke Leistung. „Das ist ein guter Mann, der durchschlagskräftig ist“, lobt Heiner Thiemann den Rückraumakteur. Zu beachten ist allerdings auch Spielertrainer Marcin Waryas, der clever ist und ein gutes Auge hat. Auch Rückraumspieler Christian Funck versteht sein Handwerk. · mbo

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