Ohne überragend zu spielen, schnappt sich der TuS Sulingen mit einem 4:2 gegen Syke den Titel

Minimale Arbeit – maximaler Ertrag

Sulingen - Von Arne HelmsEin kleiner Hüpfer auf den Rücken des Teamkollegen hier, ein zufriedenes Abklatschen dort. Die große Meistersause entwickelte sich gestern nach dem 4:2 (1:0) des Kreisligisten TuS Sulingen über den TuS Syke nicht mehr. Coach Walter Brinkmann begründete das so: „Wichtiger war der Aufstieg.“ Und den hatten seine Fußballer schon vorher unter Dach und Fach gebracht.

Ausgerechnet der TuS Syke war es beim Hinspiel am 8. März (1:1) gewesen, der den Sulingern zuletzt etwas weh tun konnte. Es folgten 13 Siege am Stück. „Da muss man schon lange suchen, um so eine Serie zu finden“, beglückwünschte Brinkmann sein Team. In Syke hatten die Sulinger lange zurückgelegen, dann aber doch noch den Ausgleich erzielt. „Hätten wir das nicht mehr geschafft, wären die Syker damals acht Punkte vor uns gewesen. Aber wir haben es gepackt. Das war der Knackpunkt“, sagte Brinkmann.

Für viele hieß der Meister schon im Winter Bruchhausen-Vilsen. Walter Brinkmann hingegen war klar, „dass sie ihren Vorsprung nicht halten würden. Dafür waren die Ergebnisse in der Hinserie zu knapp. Ich fand, dass Syke im ersten Halbjahr fußballerisch die beste Mannschaft war.“ In der Rückserie war der neue Meister aus Sulingen aber nicht mehr aufzuhalten. „Uns fehlte die Konstanz“, musste Sykes Co-Trainer Karsten Köitsch zugeben. Mit der fünften Niederlage in Folge rutschte sein Team gestern bis auf Platz sechs ab. „Sulingen ist verdienter Meister“, gratulierte Köitsch, „auch wenn das Spiel heute sicherlich kein Maßstab war.“

Warum die Gastgeber nach Toren von Philipp Meier (4.) und Malte Wulferding (53.) noch ins Schwimmen gerieten, erklärte sich ihr Trainer so: „Es ist schwierig, die Spannung noch aufrecht zu erhalten, wenn man schon durch ist. Die Jungs haben heute eben nur das Mindeste getan.“ Dieses Minimum umfasste noch zwei Tore von Sebastian Elvers (80.) und Dennis Neumann (89.), aber eben auch die Syker Gegentreffer von Jeancy Luyindula (75.) zum 1:2 und Ken Huntemann (87.) zum 2:3.

„Das war heute ein bisschen der alte TuS Sulingen“, lächelte Walter Brinkmann: „Meister sind wir geworden, weil hier taktische Disziplin reingekommen ist.“ 19 Gegentore in 29 Partien sprechen eine eindeutige Sprache.

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