Doppelpack beim Blumenthaler 3:0-Sieg

Milan Meyer macht Melchiorshausen mürbe

Auch Jonas Heusmann (rechts) vergab in Blumenthal einige Möglichkeiten für Melchiorshausen. - Foto: Töbelmann
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Auch Jonas Heusmann (rechts) vergab in Blumenthal einige Möglichkeiten für Melchiorshausen.

Blumenthal - Dieser Ausflug in den Bremer Norden hat sich für Fußball-Landesligist TSV Melchiorshausen nicht gelohnt. Das Team des neuen Trainers Lars Behrens, immerhin als Tabellendritter angereist, verlor bei DJK Germania Blumenthal mit 0:3 (0:1).

„In der ersten Halbzeit war unser Spiel absolut in Ordnung. Das Gegentor haben wir dem Gegner quasi geschenkt. Nach der Pause waren unsere Aktionen nicht mehr so zwingend“, meinte Behrens.

In den ersten Minuten hatten beide Teams offenbar Respekt vor den gegnerischen Sturmreihen. „Da hat sich keiner etwas getraut. Wir haben aber das Spiel bestimmt. Blumenthal stand noch tiefer als wir“, meinte Melchiorshausens Spartenleiter Heiner Böttcher.

Dem tristen Spiel passte sich dann im Burgwall-Stadion auch noch das Wetter an, denn es schüttete wie aus Kübeln. Die ersten Chancen gehörten den Gästen. In der 20. Minute wurde ein Schuss von Jonas Heusmann geblockt – das anschließende Choas in der DJK-Deckung konnten die Blau-Weißen nicht nutzen. Nur fünf Minuten später versuchte es der nach seiner Rotsperre wieder einsatzfähige Jason Traemann mit einem Heber, der allerdings zu flach angesetzt war.

Führung aus dem Nichts

Wie aus heiterem Himmel gingen die Gastgeber dann in Führung: Milan Meyer war nach einem langen Einwurf zur Stelle und drückte die Kugel zum 1:0 über die Linie (30). Die Melchiorshauser Ausgleichsversuche durch Kevin Nienstermann (36./Schuss knapp vorbei) und Traemann (45./auch vorbei) brachten vor der Pause nichts ein.

In der zweiten Halbzeit blieb Melchiorshausen feldüberlegen – aber im Abschluss weiterhin zu harmlos. Nach Pass von Nick Plate wuchtete Heusmann das Spielgerät in den zweiten Stock (54.). Und wieder machte es Milan Meyer den Melchiorshausern vor. Konter, Schuss aus acht Meyer – 2:0 (61.). 

Demgegenüber setzte Kevin Nienstermann wenig später (68.) seinen Kopfball zu hoch an. Die Blumenthaler ergriffen nur noch selten die Initiative, sondern igelten sich (mit Erfolg) vor dem eigenen Kasten ein. „Die hatten zu dieser Zeit acht Leute am eigenen Strafraum. Leider hatten wir heute keine Mittel, um dieses Bollwerk zu knacken“, meinte Böttcher.

In der 90. Minute beseitigte Cebrail Finke dann mit seinem 3:0 alle Unklarheiten auf dem Platz.

töb

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