Meyer-Team trifft im Kreispokal-Endspiel auf Lessen / Ristedts Otten verletzt

Vilsen hat das Heim-Finale

+
Stürmer Michael Götzinger (Mitte) verlor mit seinen Ristedtern gestern knapp mit 1:2 gegen Bruchhausen-Vilsen.

Ristedt/Lessen - Der SV Lessen bekommt die Chance zur Revanche! Das Team von Sascha Jäger setzte sich gestern im Kreispokal-Halbfinale gegen den TSV Bramstedt mit 2:1 durch und trifft am 13. Juni in Bruchhausen-Vilsen auf den Dauer-Finalisten SV Bruchhausen-Vilsen, der sich durch ein 2:1 beim TSV Ristedt zum vierten Mal in Folge für das Endspiel qualifizierte. 2013 gewann das Team von Trainer Jörn Meyer gegen den SV Lessen im Finale mit 6:1.

TSV Ristedt - SV Bruchhausen-Vilsen 1:2 (1:0): Bis neun Minuten vor dem Ende lieferten sich das Team aus der 1. Kreisklasse (Ristedt) und der Kreisligist einen packenden Pokalkampf, der kurz nach dem 2:1 für Vilsen aber ein unschönes Ende fand. Sascha Otten stieg im Strafraum zum Kopfball hoch, Vilsens Keeper Dennis Kastendieck faustete den Ball aus der Gefahrenzone, traf dabei Otten, der mit Verdacht auf Jochbeinbruch ins Krankenhaus musste. „Danach waren alle geschockt und die Luft komplett raus“, berichtete Ristedts Betreuer Frank Barrienbruch.

Ristedt war zuvor stark in die Partie gekommen, verbuchte gleich zwei Chancen durch Michael Götzinger (2./6.). Trotz vieler Möglichkeiten dauerte es bis zur 38. Minute, ehe Götzinger mit Unterstützung von Kastendieck per Freistoß aus 30 Metern zum verdienten 1:0 traf. Vilsen antwortete mit einen Freistoß von Christian Mewes an den Pfosten (44.).

Im zweiten Durchgang ging der Kreisligist dann früher drauf, doch Ristedt hatte erneut die erste Chance durch Timo Huntemann (47.). Es folgten weitere Chancen auf beiden Seiten, dann das 1:1 durch Mewes, dessen Freistoß aus 25 Metern abgefälscht wurde (62.). „Das Tor hat Vilsen Auftrieb gegeben, wir haben etwas zurückgesteckt“, so Barrienbruch. In der 80. Minute war Niklas Schröder dann frei durch und traf aus zehn Metern zum 2:1 für Vilsen. Eine Minute später folgte die Szene mit Otten und Kastendieck – und Ristedt erholte sich nicht mehr von dem Schock.

SV Lessen - TSV Bramstedt 2:1 (1:0): Es war die erwartet enge Partie zwischen den beiden Kreisligisten SV Lessen und TSV Bramstedt, bei der die Gäste optisch mehr vom Spiel hatten und durch Iven Lehner zur ersten großen Torchance kamen. Im Duell Eins-gegen-Eins behielt aber Lessen Keeper Jannik Reinke die Oberhand (13.). Nach einer halben Stunde Spielzeit nutzten die Hausherren dann ihren ersten Torschuss zur 1:0-Führung: Dennis Griffel traf nach einer Hereingabe in den Rücken der Abwehr in Gerd-Müller-Manier aus der Drehung (30.). Danach war es vor allem Lehner, der sich gegen die drohende Niederlage stemmte, mit Julian Hartkamp allerdings auch einen hartnäckigen Gegenspieler hatte. „Julian und Iven haben sich viele packende Duelle geliefert und waren die besten Spieler auf dem Platz“, lobte Lessens Coach Sascha Jäger.

Bester Torjäger war dagegen Dennis Griffel, der das Leder per Sonntagsschuss aus 25 Metern von halblinks ins lange Eck zum 2:0 versenkte (57.). Bramstedt gab sich danach keinesfalls geschlagen, doch am Ende reichte es nur zum Anschlusstor durch Lehner (83.), der einen Flachpass aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Eine weitere Chance durch Lehner vereitelte in der Schlussphase Keeper Reinke. „Bramstedt war der erwartet starke Gegner, aber wir haben unsere Heimstärke gezeigt und defensiv sehr gut gearbeitet“, sagte Jäger.

rob

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

TuS Sulingen steigt in die Fußball-Oberliga auf

TuS Sulingen steigt in die Fußball-Oberliga auf

Piazzetta 2017 - Kunst bei bestem Sommerwetter

Piazzetta 2017 - Kunst bei bestem Sommerwetter

„Stelle di Notte“ an der Bassumer Freudenburg

„Stelle di Notte“ an der Bassumer Freudenburg

Meistgelesene Artikel

TuS Sulingen steigt dank 2:0-Sieg gegen Pattensen in die Oberliga auf

TuS Sulingen steigt dank 2:0-Sieg gegen Pattensen in die Oberliga auf

Souveräner Auftritt und ein glücklicher Youngster

Souveräner Auftritt und ein glücklicher Youngster

Kantersieg für die Katz’: Melchiorshausen steigt ab!

Kantersieg für die Katz’: Melchiorshausen steigt ab!

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Kommentare