TSV Heiligenrode unterliegt Badenstedt und Gifhorn

Tischtennis-Verbandsliga: Meyer & Co. patzen zweifach

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Andre Meyer musste mit seiner Verbandsliga-Mannschaft des TSV Heiligenrode am Wochenende gleich zwei Niederlagen verkraften. Sowohl die Partie beim Badenstedter SC als auch das Heimspiel gegen den TTC Schwarz-Rot Gifhorn gingen verloren.

Heiligenrode - Chance verpasst: Eigentlich hätten die Tischtennisspieler des TSV Heiligenrode in der Verbandsliga zu gerne auf einem Nichtabstiegsplatz überwintert – doch nach dem 2:9 beim Badenstedter SC sowie der bitteren 6:9-Heimniederlage gegen den TTC Schwarz-Rot Gifhorn werden TSV-Kapitän Andre Meyer und Co. wohl mit dem Relegationsrang vorlieb nehmen müssen.

Badenstedter SC - TSV Heiligenrode 9:2: „Wir hätten noch mehr Ergebniskosmetik betreiben können. Aber etwas Zählbares stand nie zur Debatte“, brachte Heiligenrodes Mannschaftsführer Andre Meyer das Geschehen kurz und trocken auf den Punkt. In der Tat standen die Gäste recht schnell auf verlorenem Posten, da alle drei Doppel – zwei davon allerdings hauchzart – über die Wupper gingen. 

Die Partie war entschieden, sodass es für den TSV nur noch darum ging, die Niederlage in Grenzen zu halten. Was auch recht passabel glückte. Zwar vergab Heiligenrodes Nummer drei Andre Nieber gegen Klaudius Krapiec vier Matchbälle, aber zumindest hübschten Stefan Schulz (Dreisatztriumph über David Salim) und Meyer (3:1 gegen Ugur Circioglu) mit ihren Erfolgen das Ergebnis noch etwas auf – 2:9.

TSV Heiligenrode - TTC Schwarz-Rot Gifhorn 6:9: Keine Frage, diese Niederlage könnte sich für Heiligenrode noch als folgenschwer erweisen: Bereits ein Unentschieden hätte gereicht, um Gifhorn auf Distanz zu halten – doch dafür hätten die Hausherren in den Schlüsselspielen hellwach sein müssen. Waren sie aber nicht: So zogen Andre Nieber/Jörn Brosowsky beim Stand von 1:1 völlig unnötig gegen Michael Kraft/Alexander Röhrig-Bartel den Kürzeren, sodass Heiligenrode von Anfang an einem Rückstand hinterherhechelte, und zwar bis zum bitteren Ende.

Dabei hatte es für das Kreis-Team zeitweilig gar nicht so schlecht ausgesehen. Im oberen Paarkreuz punkteten die TSV-Spieler Stefan Schulz und Jens Oehlmann jeweils gegen Davide Manca, in der „Mitte“ ließen Nieber und Viktor Mittelstädt gegen Carsten Winkelmann nichts anbrennen, und an Position fünf setzte sich Heiligenrodes Kapitän Andre Meyer im ersten Durchgang gegen Thorsten Jung durch. Zusammengerechnet ergab das vor den letzten Einzeln des Tages zwar einen 6:7-Rückstand, doch zumindest das so wertvolle Remis lag weiterhin in Reichweite. 

Womit wir allerdings wieder beim Thema „Schlüsselspiele“ wären: Das erste davon setzte Meyer in den Sand. Obwohl er gegen Röhrig-Bartel nach einem 1:2-Satzrückstand im vierten Durchgang ein 0:6 aufgeholt hatte und beim 10:9 nur noch einen Punkt vom 2:2-Satzausgleich entfernt gewesen war, scheiterte der „Capitano“ noch mit 12:14. Aber eine Chance blieb den Gastgebern ja noch immerhin. Ein Sieg von Brosowsky gegen Jung – und der TSV hätte sich wenigstens ins Abschlussdoppel gerettet. Doch Pustekuchen: Nach einem Wechselbad der Gefühle ging „Brösel“ im Entscheidungssatz mit 3:11 die Puste aus und der TSV stand mit leeren Händen da – 6:9.

Für Meyer indes kein Grund, um Trübsal zu blasen: „Mit 6:12 Zählern haben wir immer noch eine gute Hinrunde gespielt. Immerhin rangieren wir als Aufsteiger nicht auf einem direkten Abstiegsplatz und haben den Klassenerhalt unverändert fest im Visier. Es ist noch alles drin.“

drö

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