Bremen-Liga: Nach Weyhe folgt mit Schwachhausen das zweite Kellerduell

Melchiorshausens zweite Bewährungsprobe

Jens Ruscher (Bild) musste in den letzten beiden Spielen öfter hinter sich greifen, als ihm lieb war. Bleibt zu hoffen, dass sich dies gegen Schwachhausen ändert.Archivfoto: Marquardt

Kreis-Diepholz - MELCHIORSH. (dsc) · Sie hatten es sich so schön ausgemalt, die Fußballer vom TSV Melchiorshausen. Ein Sieg gegen den SC Weyhe, und der Bremen-Ligist hätte sich nicht nur einen Abstiegskonkurrenten vom Leib gehalten, sondern gleichzeitig einen (vorerst) beruhigenden Abstand zur Gefahrenzone erspielt. Das Vorhaben ging nach der desaströsen 0:4-Niederlage bekanntlich schief, doch die Chance zur Wiedergutmachung folgt mit dem Auswärtsspiel beim TuS Schwachhausen (Sonntag, 14 Uhr) auf dem Fuße. Die Vorzeichen sind nämlich annähernd dieselben wie vor dem Derby gegen Weyhe.

Es ist das Aufeinandertreffen zweier Tabellennachbarn, die mit elf Zählern lediglich zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone haben. „Einen weiteren Ausrutscher dürfen wir uns einfach nicht erlauben“, unterstreicht Torwart Jens Ruscher, der die jüngste Misere am deutlichsten zu spüren bekam.

▪ „Trotzreaktion

▪ zeigen“

Denn in den zurückliegenden zwei Spielen musste Ruscher insgesamt zehn Mal hinter sich greifen. „Wir müssen eine Trotzreaktion zeigen. Eine zweite Hälfte wie gegen Weyhe dürfen wir nicht abliefern. Da ist jeder gefordert“, erzählt Melchiorshausens Keeper. Entscheidend wird sein, nicht in Rückstand zu geraten. Denn den konnte der Bremen-Ligist im Laufe der Saison nie in eine Führung umbiegen. „Wir müssen unsere Chancen, die wir in jedem Spiel hatten, einfach besser nutzen“, so Ruscher. Gelingt das nicht, „wären wir dort, wo wir nicht hingehören – am Tabellenende“.

Dass sie dort noch nicht stehen, liegt wiederum auch am TuS Schwachhausen. Denn eigentlich hatten die Bremer das Hinspiel mit 2:1 gewonnen, mussten sich nachträglich aber am grünen Tisch geschlagen geben, weil sie einen nicht-spielberechtigten Spieler eingesetzt hatten. Ansonsten würden die Melchiorshauser, die ohne Kapitän Jan Schmötzer, Jan-Christian Schröder (beide beruflich in China) und Sven-Eric Heise (Rotsperre) antreten müssen, schon jetzt mit acht Punkten die Rote Laterne innehaben. „Schwachhausen hat mit uns noch eine Rechnung offen“, weiß Ruscher um die Revanchegelüste der Schwachhauser, die aus den letzten zwei Spielen vier Punkte holten.

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