Melchiorshausen empfängt morgen Surheide

Klausmann will eine Trotzreaktion

Melchiorshausen - Was schwer im Magen liegt, ist allgemein schlecht zu verdauen. Und daher hat Reiner Klausmann noch immer an der jüngsten 0:4-Pleite beim ESC Geestemünde zu knabbern. „Man kann mal verlieren, aber die Art und Weise hat mich überrascht und auch enttäuscht“, sagt der Trainer des Bremer Fußball-Landesligisten TSV Melchiorshausen.

Natürlich wurde über die Schlappe gesprochen, „und ich gehe davon aus, dass die Jungs die Kritik angenommen haben“, erwartet Klausmann nun eine Trotzreaktion. Nein, er ist vielmehr sicher, dass diese morgen (15.00 Uhr) im Heimspiel gegen TuSpo Surheide kommt: „Wir werden eine ganz andere Truppe auf dem Platz sehen. Das Spiel in Geestemünde soll nur ein einmaliger Ausrutscher gewesen sein.“

Mit den vergangenen Wochen war der TSV-Trainer schließlich zufrieden gewesen. Nun will er dem Schlendrian der Selbstzufriedenheit entgegensteuern. „Wir dürfen uns nach ein paar guten Spielen nicht einfach zurücklehnen und glauben, es läuft die nächsten Wochen von allein“, fordert Melchiorshausen Coach volle Konzentration auf das Spiel gegen Surheide.

Schließlich will der TSV Melchiorshausen in der Landesliga weiter an den oberen Plätzen schnuppern. Und dafür muss der Tabellensechste morgen gegen den Zehnten der Wertung einen Heimsieg einfahren. Dass dies kein Selbstgänger wird, weiß Klausmann. Von daher fordert der 44-Jährige: „Wir müssen von Beginn an das Zepter in die Hand nehmen. Alle müssen hellwach sein und die Zweikämpfe annehmen. Unser Ziel sind die drei Punkte, aber die nehmen wir nicht mal eben im Vorbeigehen mit.“

Klausmann kann wieder auf Kapitän Sascha Otten zurückgreifen, der aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Ob Stürmer Lars Behrens in den Kader rückt, entscheidet sich kurzfristig. Klausmann: „Wir müssen sehen, wie er sich fühlt.“

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