Sechs Tore beim 7:0

Ein Meister mit entfesseltem Esposito

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So sieht der neue Kreismeister aus: Der TuS Lemförde mit (vorn v. l.) Daniel Agripino, Edip Gören, Philipp Tubee, Ferhat Gören und Can Aslan sowie (Mitte v. l.) Co-Trainer Andreas Tubee, Rene Gimmler, Denni de Carvalho, Betreuer Henning Öhlmann, Falk Zboron, Janik Dieckmann, Philipp Ey, Dan Zaharia, Adrian Schleusner, Tobias Middel, Andreas Wilk, Marcel Ferreira und Erhan Gören sowie (hinten v. l.) Giovanni Esposito, Oliver Zboron, Bogdan Golgot, Darius-Gheorghe Uibariu und Faruk Gören. 

Lemförde - Von Cord Krüger. Am Ende legten die Kreisliga-Champions vom TuS Lemförde Giovanni Esposito die Tore reihenweise auf: So traf der 35-Jährige satte sechsmal und schoss den SV Dickel beim 7:0 (2:0) fast im Alleingang in die 1. Kreisklasse.

Das Schicksal des SVD bedauerte TuS-Erfolgstrainer David Schiavone, aber „vor allem bin ich jetzt einfach nur stolz auf das, was die Jungs als Aufsteiger geleistet haben.“ Zudem freute er sich für Esposito, „der jetzt eigentlich Torschützenkönig sein müsste“. 30 oder 31 Treffer in dieser Saison – die Aufzeichnungen gehen da ein wenig auseinander. „Aber irgendwann nach seinem dritten Tor sagte Giovanni, dass er jetzt noch die 30 vollmachen wollte“, berichtete Lemfördes Co-Trainer Andreas Tubee.

So kam es dann auch – allerdings erst spät. Zwar hatte er bereits früh das 1:0 erzielt (10.) und Falk Zboron fünf Minuten später für die Vorentscheidung zur Meisterschaft gesorgt, doch „danach hat Dickel lange gut und tapfer dagegengehalten“, lobte Tubee die Mannschaft von Trainer Horst Pranga: „Der Gegner hat alles nach vorn geworfen und wollte natürlich den Anschluss, hat aber teils klarste Möglichkeiten nicht genutzt.“

Für die Platzherren ergaben sich mit zunehmender Spieldauer Lücken, die Esposito gnadenlos nutzte: Er markierte das 3:0 (70.), stellte ab der 81. Minute binnen 180 Sekunden auf 6:0 (81./82./84.) und erzielte schließlich seinen (mindestens) 30. Saisontreffer (87.). „Es war alles dabei: Er hat die Abwehr ausgespielt, den Torwart aussteigen lassen, freistehend vollstreckt – eben der typische Giovanni“, fasste Tubee den Torrausch des Ausnahme-Angreifers zusammen. Als Vorarbeiter taten sich unter anderem Philipp Tubee mit zwei Vorlagen, Oliver Zboron und Ferhat Gören hervor.

„Insgesamt hat die Mannschaft heute auch für Giovanni gespielt“, urteilte Schiavone, der erst später auf den Platz kam, weil er sich vorher bei einer Firmung befand: „Jetzt bin ich gespannt, was uns alles so in der Bezirksliga erwartet.“

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