Trainer Schops freut sich über bessere Personallage 

Mehr Teile für das Sulinger Puzzle

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Er darf wieder Maß nehmen: Sulingens Pascal Löhmann (links) hat seine Sperre abgesessen.

Sulingen – Die Null steht nach den ersten ersten beiden Landesliga-Spielen des neuen Jahres – sowohl in der Abwehr, was Maarten Schops ziemlich freut, als auch im Angriff, was dem Trainer des TuS Sulingen wiederum die nächsten Hausaufgaben offenbart. „Wir hatten uns nach der Hinrunde ja mehr Stabilität in der Defensive als Schwerpunkt gesetzt. Dieses Ziel haben wir erreicht. Aber wir müssen im letzten Drittel mehr Gefahr ausstrahlen und dort die richtigen Lösungen finden“, fordert der 42-Jährige ein Ende der Torflaute – am besten schon am Sonntag ab 15.00 Uhr beim OSV Hannover.

Die Tatsachse, dass sich die Kabine während der abendlichen Einheiten zuletzt stetig füllte, nährt Schops’ Vorfreude auf den ersten Pflichtspiel-Treffer 2019: Offensivmann Ramien Safi ist aus dem Urlaub zurück, Pascal Löhmann hat seine Sperre nach der Gelb-Roten Karte beim 0:0 in Bavenstedt vor knapp zwei Wochen abgesessen, und der zuletzt erkrankte Christian Hegerfeld meldete sich gesund zurück. „Ich habe also erheblich mehr Leute auf dem Trainingsplatz“, freut sich Schops. Angreifer Marvin Zawodny spult nach abgeklungenen Knieproblemen ebenso ein individuelles Programm ab wie Maximilian Meyer nach seiner Knie-Operation. 

Für einen Platz im Kader am Sonntag wäre es noch zu früh, „aber wir sehen Licht am Ende des Tunnels“, verdeutlicht der Ex-Profi: „Letztendlich haben wir wieder genügend Personal, um unser Puzzle selbst zu lösen.“ Nach jetzigem Stand denkt er also nicht, Anleihen aus der Zweiten tätigen zu müssen – obwohl er die Brüder Niklas und Felix Klare vom Bezirksliga-Spitzenreiter ausdrücklich lobt: „In Bavenstedt hat uns Niklas sehr geholfen, vorige Woche gegen Burgdorf hat Felix seine Sache als Innenverteidiger super gemacht. Aber wir wollen nicht Gefahr laufen, dass sich Leistungsträger aus der Zweiten bei uns festspielen – denn diese Mannschaft hat auch noch große Ziele. Und dabei möchten wir mithelfen.“

Die größtmögliche Unterstützung wäre ein Freiräumen des Landesliga-Platzes durch die Erste – in Form des sofortigen Wiederaufstiegs in die Oberliga. Angesichts der 13 Punkte Rückstand auf Tabellenführer SC Hemmingen-Westerfeld wird daraus jedoch wohl nichts mehr.

Schops’ jetziger Gegner OSV hatte bisher noch Winterpause, weil seine ersten zwei Spiele der Witterung zum Opfer fielen. Ob dies ein Vor- oder Nachteil für den TuS bedeutet, weiß Sulingens zum Saisonende scheidender Trainer nicht so recht: „Vielleicht können die Hannoveraner jetzt noch nicht wirklich abschätzen, wo sie stehen“, sagt er über den Tabellenneunten mit dem schnellen Tugrancan Singin (15 Saisontore) als größtem Unruheherd. Andererseits sei der TSV Burgdorf zuletzt in Sulingen gut aus der Winterpause gekommen: „Der Gegner hat es uns durch kompaktes Auftreten schwer gemacht.“ 

ck

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