HSG Barnstorf/Diepholz will mit Sieg über VfL Fredenbeck oben dranbleiben / Kein Kreuzbandriss bei Grädtke

Mehr Druck im Rückraum erzeugen

Ist als Siebenmeterwerfer und als Schütze aus dem halblinken Rückraum gegen den Regionalligisten VfL Fredenbeck morgen gefordert: Malte Helmerking (r.) von der HSG Barnstorf/Diepholz.

Kreis-Diepholz - DIEPHOLZ (mbo) · In der Vergangenheit lieferten sich die beiden Handball-Regionalligisten HSG Barnstorf/Diep holz und VfL Fredenbeck immer „heiße Kämpfe“. Morgen stehen sich beide Teams um 19.30 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle wieder gegenüber. „Das wird ein spannendes Spiel, wir wollen aber oben dranbleiben“, sagt Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz.

Den 58-Jährigen wurmt noch die jüngste 24:28-Niederlage bei Spitzenreiter TV Jahn Duderstadt, denn die Gäste hatten von neun Siebenmetern gleich sechs vergeben. „Wir wollen die Auswärtsschlappe auswetzen, können Fredenbeck sicherlich schlagen“, sagt der HSG-Coach. Mit der Deckungsarbeit ist er einverstanden, aber im Angriff sieht er noch Defizite: „Wir müssen im gebundenen Angriff noch mehr Druck im Rückraum erzeugen.“ Zum einen sollte Neuzugang Denis Maksimovich noch mehr mit eingebunden werden, zum anderen muss Malte Helmerking gefährlicher werden, mehr aus der Bewegung kommen. Nach dem Siebenmeter-Fahrkarten-Festival in Duderstadt dürfte Helmerking erster Schütze sein, zumal der 24-Jährige seine zwei Strafwürfe verwandelt hatte.

Personell tritt der Tabellenachte bis auf Oliver Heuer (grippaler Infekt) und Kreisläufer Ulf Grädtke (kein Kreuzbandriss – bei Arthroskopie Knorpel geglättet) in Bestbesetzung an. Grädtke fällt damit doch keine sechs bis acht Monate aus, wie zunächst befürchtet wurde.

Der VfL Fredenbeck verfügt über eine ausgeglichen besetzte Mannschaft. Zu beachten sind die Rückraumakteure Pascal Czaplinski (38 T.) und Martin Stumps (38 T.). In der Mitte zieht nach wie vor der Bundesliga-erfahrene Maik Heinemann (19 T.) die Fäden. Der 38-Jährige hat ein gutes Auge, bedient besonders Birger Tetzlaff (26 T.) gern am Kreis. Ob der 29-Jährige allerdings mitwirken darf, bleibt abzuwarten. Birger Tetzlaff hatte beim jüngsten 32:27 über den HC Aschersleben Alligators wegen Nachtretens von den Schiedsrichtern die Rote Karte gesehen. Starke Leistungen bei diesem Sieg boten Linksaußen Michael Schmidt, der neunmal ins Schwarze traf, und Torhüter Marko Kaninck.

Aus einer aggressiv arbeitenden 3:2:1-Abwehr wollen die Barnstorfer mit den schnellen Außen Finn Richter und Nils Mosel ihr Tempospiel aufziehen. Viel Freude bereit Finn Richter seinem Coach Thiemann: „Finn spielt eine gute Saison, er geht entschlossener in die Zweikämpfe hinein.“

Die Gastgeber werden am Sonnabend alles dransetzen, um im siebten Vergleich mit dem VfL Fredenbeck den vierten Sieg einzufahren. Heiner Thiemann glaubt auf alle Fälle fest an zwei Punkte: „Ich sehe uns im Vorteil.“

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