Sudweyhe II und Brinkum steigen ab

Mauz verabschiedet sich mit Titel

Trotz der Niederlagen am letzten Spieltag holte sich der TuS Sudweyhe den Titel in der Korbball-Niedersachsenliga. Zum Erfolg trugen bei (v.l.): Lilia Slanitz, Bianca Reinhardt, Julia Hoffmann, Mona Martens, Katharina Weidenfeller, Bianca Moritz, Domenica Hollmann, Luisa Schlemm, Nina von Weyhe, Miriam Rzepka, Sandra Nolte und Trainer Alexander Mauz. - Foto: Westermann
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Trotz der Niederlagen am letzten Spieltag holte sich der TuS Sudweyhe den Titel in der Korbball-Niedersachsenliga. Zum Erfolg trugen bei (v.l.): Lilia Slanitz, Bianca Reinhardt, Julia Hoffmann, Mona Martens, Katharina Weidenfeller, Bianca Moritz, Domenica Hollmann, Luisa Schlemm, Nina von Weyhe, Miriam Rzepka, Sandra Nolte und Trainer Alexander Mauz.

Brinkum - Von Sandra Hellmers. Mission erfüllt: Der TuS Sudweyhe I beendet die Saison in der Korbball-Niedersachsenliga zwar mit zwei Niederlagen, aber als Meister und steigt damit direkt wieder in die Bundesliga Nord auf.

Dort muss das Team allerdings ohne den langjährigen Trainer Alexander Mauz auskommen – er nutzt die Gunst der Stunde und hört als Coach der ersten Mannschaft auf und übernimmt eine Jugend-Mannschaft. Neben dem ersten Absteiger TuS Sudweyhe II muss auch der FTSV Jahn Brinkum den Weg in die Bezirksliga antreten. Der Drittletzte TSV Emtinghausen hält die Klasse, denn anders als in den letzten Jahren gibt es keine Relegation.

SV Brake II - FTSV Jahn Brinkum 14:13: Zwei schwere, aber lösbare Aufgaben in eigener Halle – für den gefährdeten FTSV Jahn Brinkum war der Klassenerhalt absolut drin. Und die junge Mannschaft von Thorsten Böger nahm die Aufgabe beherzt an, lag gegen den Gegner aus dem Tabellenmittelfeld zeitweise mit satten vier Zählern in Front – musste sich am Ende aber doch noch knapp geschlagen geben.

TSV Heiligenrode II - TuS Sudweyhe II 13:4 (2:1): Für Sudweyhes Suh-Christin Wenglorz stimmte einmal mehr vor allem die Defensivleistung ihrer Mannschaft. Der 2:2-Ausgleich kurz nach der Pause schien ihr Team zurück in die Partie zu bringen, doch dann drehte Heiligenrode endgültig auf. „Wir haben endlich angefangen, Korbball zu spielen“, resümierte Mannschaftsführerin Tanja Cordes. Korb um Korb setzte sich der Vorjahresmeister ab, so dass am Ende doch ein Kantersieg heraussprang.

TB Stöcken - TuS Sudweyhe I 12:8 (8:3): Für Sudweyhe stand der Aufstieg bereits vor dem Anpfiff fest – umso schwieriger war es, die Spannung bis zum Schluss zu halten. Zumal der TB Stöcken mit seinem starken Offensivspiel das Mauz-Team von Beginn an unter Druck setzte.

Nach Wiederanpfiff jedoch zeigte der Tabellenführer sich offenbar sehr gut erholt. Das schnelle 8:8 schien den Stöckener Sieg danach ins Wanken zu bringen. „Aber dann hatten wir keinen Druck mehr im Angriff und keine klaren Abschlüsse“, kritisierte Trainer Mauz.

So konnte sich der Verfolger doch noch recht deutlich durchsetzen. „Am Ende haben wir verdient verloren“, erklärte der Sudweyher Trainer.

TV Stuhr - TSV Ingeln Oesselse 11:13 (5:8): „Das war überflüssig“, ärgerte sich Stuhrs Trainerin Corinna Woltemade. Nach der 4:0-Führung stellte ihre Mannschaft das Körbewerfen ein. Eine Abwehrumstellung brachte nach der Pause Entlastung, doch vorne lief es nicht besser. „Wir haben viele Chancen auf den leeren Korb nicht verwertet“, bemängelte Woltemade. Kapitänin Dania Rönner fiel in den Schlussminuten mit einer Gesichtsverletzung aus. „Mit ihr wäre es vielleicht anders gelaufen“, mutmaßte Woltemade.

Vanessa Büntemeyer (re.) schob sich mit Aufsteiger FC Gessel-Leerßen noch auf den starken dritten Platz.

FC Gessel-Leerßen - TSV Emtinghausen 7:2 (4:2): Der Makel vom Hinspiel sollte weg – da hatte der FC am Auftaktspieltag knapp verloren. Doch inzwischen hat sich die Mannschaft gefunden und stellte dies auch jetzt unter Beweis. „Wir haben immer geführt und letztlich das Spiel gut kontrolliert – auch wenn natürlich sieben Körbe mal wieder zu wenig waren“, fand Spielertrainerin Nicole Glatzel auch Anlass zur Kritik. Die Chancenverwertung soll für den Aufsteiger eine der wichtigsten Aufgaben in der Vorbereitung der kommenden Saison werden.

Martens besiegelt den Jahn-Abstieg

TSV Heiligenrode II - FTSV Jahn Brinkum 9:9 (6:4): Das Drama ging weiter für den Jahn. Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt geschafft gewesen. Doch es fing nicht gut an: Der TSV bestimmt die erste Hälfte und konnte mit 5:1 in Front gehen. Brinkum zeigte sich kampfstark, verkürzte schon zum Seitenwechsel und nahm danach das Heft in die Hand. Mit drei Körben lag der FTSV vorn, zwei Minuten vor Schluss mit 9:7.

Heiligenrodes Julia Martens war es vergönnt, mit einem Doppelschlag den Ausgleich zu erzielen und Brinkum damit in die Bezirksoberliga zu schicken. Coach Böger war konsterniert: „Dramatisch. Abgestiegen, Ende, Licht aus“, war sein knapper Kommentar.

SV Brake II - TuS Sudweyhe II 16:8 (9:5): Mit einer erneuten Niederlage beendete die TuS-Reserve die Saison. Doch Suh-Christin Wenglorz zog nach ihrer ersten Spielzeit als Coach trotzdem eine positive Bilanz: „Meine Trainingsziele der „drei Ks“ haben wir erreicht: Kraft, Kondition und Kampfgeist verbessern. Wir haben uns nun als Trainingsziel ein viertes „K“ vorgenommen: Körbe werfen“, scherzte Wenglorz, die ihre Mannschaft nach der Pause nun in Ruhe auf die Bezirksoberliga vorbereiten wird.

TuS Sudweyhe I - TV Stuhr 4:9 (1:5): Stuhr hatte sich mit zwei Niederlagen am letzten Spieltag schon selbst aus dem Aufstiegskampf genommen. Den Tabellenführer Sudweyhe hatte das Woltemade-Team am Ende sicher im Griff. „Bei uns hat alles geklappt. Laura Nordloh mit ihrer tollen Leistung am Korb hat uns ganz viel Sicherheit gegeben“, freute sich Stuhrs Trainerin Woltemade über den versöhnlichen Sieg zum Abschluss.

Der scheidende TuS-Coach Mauz sah seine letzte Partie kritisch: „Völlig außer Rand und Band sind wir ohne Blick für die Situation angelaufen und haben den Ball einfach hergeschenkt“, tadelte er. Nach der Siegerehrung gab es für den Trainer, der fast 17 Jahre an der Seitenlinie gestanden hatte, trotzdem eine Abschiedsparty mit vielen Weggefährten.

TSV Ingeln Oesselse - FC Gessel-Leerßen 7:8 (5:3): In diesem Spiel war jede Menge Sand im Gessel-Leerßener Getriebe. „Zu wenig Variation vorne, zu wenig Biss hinten, das Tempo fehlte“, analysierte Glatzel.

Fast über die gesamte Spielzeit lag Ingeln-Oesselse in Front, Mitte der zweiten Halbzeit gar schon mit 7:4. „Entscheidend ist nicht, dass man lange hinten liegt, sondern wie man mit so einem Rückstand umgeht und was man daraus macht“, freute sich die Spielertrainerin über die gute Moral ihrer Mannschaft und einen tollen Saisonabschluss.

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