Sudweyhe mit Rumpfteam zum Bundesliga-Start / Hellmers und Schnelle neue Trainer

Mauz stöhnt: „Eine ganze Mannschaft fehlt“

Britta Sündermann (beim Wurf) wäre damit zufrieden, wenn Heiligenrode mit dem Abstieg nichts zu tun hat.Archivfoto: Hornung

Kreis-Diepholz - SYKE (she) · Endlich geht es wieder los: Am kommenden Sonntag startet in Leeste die Korbball-Bundesliga Nord in die neue Spielzeit. Wie sind die vier beteiligten Teams aus dem Bezirk Hannover-Nord vorbereitet?

Eine Verletzungsmisere macht der TuS Sudweyhe durch. Trainer Alexander Mauz fehlen neben den Rekonvaleszenten Ilka Mauz, Heike Lehmkuhl und Bianca Reinert jetzt auch Katharina Gillwald und Vanessa Schulenberg. Beide zogen sich bei Trainingsspielen Knöchel-Blessuren zu und werden wohl für drei Spieltage ausfallen. „Mir fehlt eine ganze Mannschaft – und keine schlechte“, stellt Mauz fest. Doch es gibt auch Grund für Optimismus: Jana Nullmeyer ist nach Babypause wieder dabei, Antonia Bischoff nach Achillessehnen-Operation. Mona Martens rückt fest in die erste Mannschaft auf. Obwohl die Vorbereitung gut verlief, ist das Saisonziel DM-Qualifikation durch die personellen Nöte in Gefahr.

„Bis alle wieder fit sind, wollen wir möglichst wenige Punkte verlieren“, fasst Mauz zusammen. Sudweyhe trifft am Sonntag auf die Lokalrivalen TSV Heiligenrode und TV Stuhr.

Beim TV Stuhr hat sich unter anderem auf der Traininerbank einiges getan. Harald Altevoigt übergab das Zepter an die bisherige Co-Trainerin Sandra Hellmers. Der Kader wurde durch Rückkehrerin Katharina Drawert (ein Jahr in Neuseeland) ergänzt. Mit Laura Freiheit kam eine Perspektivspielerin aus der eigenen Jugend dazu. Der TVS absolvierte eine gute Vorbereitung weitgehend ohne Verletzungen und präsentierte sich zuletzt in guter Frühform – auch ein Verdienst von Routinier Heino Hellmers, der das Team in den Bereichen Taktik und Technik in die Spur brachte. Stuhrs Ziel ist eindeutig: „Wir wollen zur DM fahren“, stellt Sandra Hellmers klar. Dafür muss ihre Mannschaft Platz drei erreichen. Mit dem TuS Sudweyhe und dem TV Bremen-Walle 1875 warten allerdings gleich zwei harte Nüsse.

„Wir wollen unsere jungen Spielerinnen eingliedern“, lässt der TSV Heiligenrode verlauten. Jördis Detken und Janina Rickmann sollen ins Team hineinwachsen, während Birgit Kiesewetter (Karriereende), Jana Schlösser (zweite Mannschaft) und Janina Kiesewetter (A-Jugend) nicht mehr dabei sind.

Erfreuliches gibt es in puncto Coach zu berichten: TSV-„Urgestein“ Dagmar Schnelle, die die Mannschaft in den letzten Jahren gelegentlich gecoacht hatte, ist nun feste Trainerin. Unterstützt wird sie von Silke Hilbig. „Nach 15 Jahren ist jetzt endlich der Trainerjob wieder besetzt“, freut sich Leistungsträgerin Britta Sündermann. „Es wird wohl wieder eng zugehen, und so wären wir mit einem Mittelfeldplatz nicht unzufrieden“, verrät Sündermann. Am ersten Spieltag trifft der TSV auf den TuS Sudweyhe und den SV Brake.

Beim FTSV Jahn Brinkum sind mit Nicole Ehlers und Ulrike Behrens zwei Routiniers nicht mehr dabei, dafür kehrt Saida Halep zurück, und Lisa Jürgens stößt fest zum Team. Trainer Torsten Behrens ist nach seiner ausgiebigen, zehnwöchigen Familien-Auszeit jetzt wieder voll motiviert dabei. Seine Mannschaft hat sich vor allem eine Verbesserung im Vergleich zur letzten Saison zum Ziel gesetzt. Und dabei geht es nicht nur um die Platzierung: „Wir möchten in diesem Jahr wieder mehr Korbball spielen und besser in unseren Rhythmus kommen“, erklärt Behrens und ergänzt: „Letztes Jahr ist uns das viel zu selten gelungen, das muss unbedingt besser werden“. Brinkum wird in Leeste auf den TV Bremen-Walle 1875 und den SV Brake treffen.

▪ Glander rechnet

▪ mit Klassenerhalt

Aufsteiger TSG Seckenhausen-Fahrenhorst kann mit einem fast unveränderten Kader an die starke letzte Saison anknüpfen. Einzig Nadine Wehrenberg stößt zum Team. „Wir werden zudem Spielerinnen aus der A-Jugend einsetzen“, verrät Coach Manuela Glander. Das Saisonziel klingt moderat: „Wir wollen die Liga kennenlernen und die eine oder andere Mannschaft ein bisschen ärgern“, fasst Glander zusammen. Dass der Klassenerhalt das Ziel sein sollte, scheint klar. Doch Glander hält sich zurück: „Während der Vorbereitung hatte ich selten den ganzen Kader zur Verfügung“, erklärt sie.

Die TSG spielt am Sonntag, den 12. September, in Preetz gegen den SV Brake und den TSV Heiligenrode. „Wir werden in Leeste aber schon einen Blick auf unsere neue Liga werfen“, verrät der TSG-Coach.

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