Sudweyhe souverän, aber die Endrunden-Teilnahme hängt am seidenen Faden

Mauz bleibt die Hoffnung auf Patzer der Konkurrenten

Warf insgesamt schon 22 Körbe für den TSV Heiligenrode: Jessica Pawlowski. ·
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Warf insgesamt schon 22 Körbe für den TSV Heiligenrode: Jessica Pawlowski. ·

Heiligenrode - Von Sandra HellmersIm Spitzenspiel der Korbball-Bundesliga Nord musste sich der Tabellenzweite TSV Heiligenrode der SG Findorff nach gutem Spiel geschlagen geben und liegt weiter auf dem Silberrang. Der TuS Sudweyhe erledigte zwei Pflichtaufgaben souverän und steht nun auf dem dritten Rang, der zur Teilnahme an der Meisterschaftsendrunde berechtigt. Um dort zu verweilen, muss der TuS jedoch auf Patzer der Konkurrenz hoffen.

TSV Heiligenrode - TSV Thedinghausen 14:6 (7:2): Obwohl die Mannschaft von Dagmar Schnelle zunächst eine sechsminütige Ladehemmung überstehen musste, geriet der Sieg nie in Gefahr. „So konnten wir auch mal etwas anderes ausprobieren“, erklärte Schnelle. Ihr Team erspielte sich am Kreis große Räume und verwandelte die sich bietenden Chancen. Am Ende blieb keine der Aktiven ohne Korberfolg. Auch Nachwuchshoffnung Jana Pawlowski, die an diesem Spieltag in der Bundesliga aushalf, trug sich mit einem verwandelten Viermeter noch in die Werferinnenliste ein.

TuS Sudweyhe - FTSV Jahn Brinkum 21:4: Brinkums junge Mannschaft musste an diesem Tag auf die verletzten Alina Brummerhoop und Sarah Elfers verzichten. Dafür halfen Angelika Reckeweg, Daniela Aßmann und Anne Schattschneider aus der Zweiten aus. Gegen das Sudweyher Tempospiel fand diese Mannschaft allerdings nie ein Mittel. TuS-Trainer Mauz war trotz des Kantersieges überhaupt nicht zufrieden: „Wenn ich nicht nur auf den Spielverlauf, sondern auch noch auf unsere Statistik blicke, ist das viel zu wenig“, resümierte er. Ganze 44 Chancen ließ Sudweyhe ungenutzt; dabei kann es für den TuS im Blick auf die DM-Qualifikation nur noch darum gehen, alle Spiele möglichst hoch zu gewinnen. „Ein echtes Spitzenteam zieht das konsequenter durch“, kritisierte Mauz.

TSV Heiligenrode - SG Findorff Bremen 2:5 (1:3): Tabellenführer gegen den Zweiten – der Kracher des Spieltags stand an. Die Prämisse von Heiligenrode war eindeutig: Findorffs Konterspiel musste unterbunden werden. Das funktionierte auch sehr gut; nur einen einzigen Treffer konnte der Tabellenführer aus einem Tempogegenstoß heraus erzielen. So hielt der TSV das Spitzenspiel lange offen, erzielte nach der Pause noch den Anschluss zum 2:3 durch einen Schlagwurf von Imke Meyer – und musste sich danach doch der starken SG-Korbhüterin oder dem Korbrand geschlagen geben. Aber auch, wenn es in der Offensive nicht ganz so klappte, zog Schnelle ein positives Fazit: „Mit der Abwehr waren wir alle zufrieden, denn Findorff sind in der zweiten Halbzeit auch nur noch zwei Körbe gelungen“, lobte sie.

TuS Sudweyhe - TSV Thedinghausen 22:9 (15:4): „Insgesamt haben wir heute unseren Job gemacht“, kommentierte Sudweyhes Alex Mauz den zweiten deutlichen Sieg seiner Mannschaft. Vor allem in der ersten Halbzeit überrollte der TuS den Gegner buchstäblich. „Aus einer hellwachen Deckung heraus haben wir richtig viel Druck entwickeln können; die Konter liefen gut und auch das Spiel am Kreis war kreativ und konsequent“, zeigte sich Mauz mehr als zufrieden. In Halbzeit zwei ließ jedoch die Spannung nach, und so verlief diese nicht mehr ganz so eindeutig. Mit dem Sieg war Mauz am Ende trotzdem sehr zufrieden. „Nun gilt es, weiter in Lauerstellung zu bleiben und auf Fehler der anderen zu hoffen. Etwas anderes bleibt uns leider nicht übrig“, resümierte der Coach mit Blick auf den Kampf um die drei DM-Tickets.

FTSV Jahn Brinkum - SG Findorff Bremen 1:21 (1:9): Die frisch zusammengesetzte Brinkumer Mannschaft hatte es gegen den Tabellenführer wie erwartet schwer. Im Spielverlauf zeigten die Bremerinnen, dass sie Chef auf dem Platz waren. Dem druckvollen Spiel der SGF hatte der Jahn nicht viel entgegenzusetzen. Brinkum liegt ohne jeden Punktgewinn am Tabellenende.

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